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Auf gute Geschäfte mit dem Iran

Im Mai besuchte eine Wirtschaftsmission, angeführt von WK-Präsident Jürgen Mandl und Wirtschaftslandesrat Christian Benger, den Iran. Heute fand der Gegenbesuch der iranischen Delegation in Kärnten statt.

"Wir freuen uns sehr, beim Wirtschaftstreffen in Kärnten dabei zu sein und unsere wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen weiter auszubauen“, startete Masoud Khansari, Präsident der Industrie und Handelskammer Teheran, in die Netzwerkgespräche. Der Iran sei sehr interessiert daran, die bestehenden Kooperationen zu vertiefen und neue Geschäftsbeziehungen mit Kärntner Unternehmern abzuschließen. WK-Präsident Jürgen Mandl begrüßt das Interesse: „Ich bin überzeugt davon, dass unsere Länder einander viel zu bieten haben und der bestehende Handel in Zukunft verstärkt wird."

Masoud Khansari, Präsident der Industrie und Handelskammer Teheran, WK-Präsident Jürgen Mandl und Ebadollah Molai, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Wien, arbeiten gemeinsam an weiteren Geschäftsbeziehungen. Foto: WKK/Eggenberger
Masoud Khansari, Präsident der Industrie und Handelskammer Teheran, WK-Präsident Jürgen Mandl und Ebadollah Molai, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Wien, arbeiten gemeinsam an weiteren Geschäftsbeziehungen. Foto: WKK/Eggenberger


Im Frühjahr kehrte die Kärntner Wirtschaftsmission mit drei unterschriebenen Verträgen, vier Absichtserklärungen und zwei Abkommen der WK Kärnten mit den Wirtschaftskammern in Kerman und Teheran aus dem Iran zurück. Beim heutigen Gegenbesuch hoffen alle Beteiligten, an diesen Erfolg anknüpfen zu können. Rund 20 Betriebe aus dem Iran sind durch 33 Personen vor Ort vertreten. 17 Betriebe aus Kärnten nutzen diese Chance, um persönliche Gespräche zu führen und mögliche Geschäftsbeziehungen auszuloten. Das weitere Programm führt die Delegation auf den Pyramidenkogel, den höchsten Holzaussichtsturm der Welt. Der Aussichtsturm soll die Möglichkeiten des nachhaltigen Baustoffes Holz verdeutlichen. Im Anschluss wird die Firma MTA Messtechnik in St. Veit an der Glan besucht, die bei der vergangenen Mission ein Geschäft mit dem Iran abschließen konnte.

Seit die Sanktionen gelockert sind, gilt der Iran als neuer Hoffnungsmarkt für die heimischen Betriebe. Das Land sei aufgrund seiner strategischen Position, großen Bodenschätzen und der guten universitären Ausbildung junger Arbeitskräfte für Unternehmer attraktiv, um zu investieren. Auch wenn die Bankenprobleme noch nicht gelöst sind, hofft Khansari auf eine engere Zusammenarbeit. Seit über 60 Jahren ist der Iran bereits einer der wichtigsten Handelspartner im Mittleren und Nahen Osten.

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