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Auf die Signale des Körpers hören

Die WK-Betriebshilfe unterstützt Unternehmer, wenn sie plötzlich in Not geraten.

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© Patrick Sommeregger-Baurecht Erwin Presser, Betriebshelfer aus Stockenboi, und Giovanni Mangini von der Villa Verdin am Millstätter See sind ein eingespieltes Team.

Der Kunde ist König und die Wünsche des Gastes stehen über den eigenen. Bei Giovanni Mangini, Geschäftsführer der Villa Verdin am Millstätter See, ist es zumindest so. Er liebt seinen Beruf und geht ihm mit voller Leidenschaft nach. Die Gefahr, dass die eigenen Bedürfnisse dabei zu kurz kommen, ist groß. Doch gerade als der Entschluss gefasst war, wieder etwas für die eigene Fitness zu tun, bekam er eine ernüchternde Diagnose.

„Nach dem Fitnesstraining hatte ich leichte Bauchschmerzen und habe mich sogar gefreut, denn ich dachte, meine Muskeln wachsen“, erzählt Mangini. Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass die Ursache für sein Unwohlsein ein Tumor mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern ist. Erst als er den Arzt aufsuchte, erhielt er im Juli dieses Jahres die Botschaft. Das Geschwür wurde umgehend entfernt.

„Drei Wochen musste ich auf den Befund warten – da geht einem einiges durch den Kopf“, erzählt Mangini rückblickend. Der Tumor war gutartig, doch das Signal des Körpers ist bei dem engagierten Wirt angekommen. Die Gastronomie erfordert das Arbeiten an den Wochenenden und in der Nacht, das zehrt an der Substanz.

Die WK hilft rasch und problemlos weiter

Umso größer war die Sorge, mitten in der Hochsaison schnell eine geeignete Ersatzkraft zu finden. Oft liegt die Lösung nahe und so kam der Tipp für die Betriebshilfe von Peter Unterkofler, Geschäftsführer des Nachbarhotels Villa Parkschlössl. In der ersten Woche sprang Unterkofler spontan ein, bis eine langfristige Lösung gefunden werden konnte. Dann kam Mangini Erwin Presser in den Sinn, ein Freund des Hauses, der bereits Arbeitserfahrung in der Villa Verdin sammeln konnte. „Obwohl er sich den Sommer sicherlich anders vorgestellt hatte, konnte ich auf Erwin zählen“, freut sich der Gastronom, der seine Erfahrungen teilt, weil er anderen Unternehmern Mut zusprechen möchte. „Ich erzähle meine Geschichte, weil ich anderen die Angst davor nehmen möchte, selbst einmal Hilfe in Anspruch zu nehmen, und weil das Angebot der Wirtschaftskammer wirklich rasch und problemlos funktioniert.“ Mit positivem Blick in die Zukunft kann der Geschäftsführer so die Sommersaison beenden.


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