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Auf der Faschingsbühne für einen guten Zweck

Rund 100.000 Besucher wurden in den vergangenen Wochen von Kärntens Faschingsgilden unterhalten. Der Reinerlös geht nun an einen guten Zweck – und das ist auch einer der Gründe, warum viele Unternehmer auf der Faschingsbühne stehen.

Angelika Dobernig
„Wir stehen nicht nur auf der Bühne, weil es Spaß macht, sondern auch für einen guten Zweck. Der gesamte Rein­erlös wird karitativ verwendet.“ Helmut Cekoni-Hutter (am Bild mit Bühnen- partnerin Margot Ebner)
© Arbeiter „Wir stehen nicht nur auf der Bühne, weil es Spaß macht, sondern auch für einen guten Zweck. Der gesamte Rein­erlös wird karitativ verwendet.“ Helmut Cekoni-Hutter (am Bild mit Bühnen- partnerin Margot Ebner)
Wenn Helmut Cekoni-Hutter mit roten Wangen und schwarzen Sommersprossen die Bühne betritt, weiß der geübte Zuseher der Ferlacher Feifalan Bescheid: Gleich wird der Steinmetzmeister wieder in seiner Paraderolle als „Helmi“ auftreten. „Das Stück ist angelehnt an die Sendung ‚Dingsda‘, wo Kinder bestimmte Begriffe erklären“, erklärt Cekoni-Hutter. Das ganze Jahr über sammelt er – gemeinsam mit seiner Bühnenpartnerin Margot Ebner – Ideen für diesen Auftritt. „Wir schreiben den Text selbst, und da wir immer viele Ideen haben, geht das auch recht flott.“ Inklusive Proben und Auftritte brauche man aber doch einiges an Zeit für die Faschingsbühne. Dazu kommt, dass auch die Gestaltung des Bühnenbildes und organisatorische Aufgaben von den Gildenmitgliedern übernommen werden. „Zum Glück ist der Fasching im Winter, da hat man als Steinmetz mehr Freizeit als im Sommer“, lacht Cekoni-Hutter.

Ehrenamtliches Engagement der Narren


Der Aufwand sei recht groß, aber das mache man vor allem dann gern, wenn man weiß, dass es für eine gute Sache ist, sagt der Ferlacher Unternehmer: „Die gesamten Erlöse aus den Faschingssitzungen kommen einem karitativen Zweck zugute, wir machen das alle ehrenamtlich. Das macht einen schon stolz, wenn man mit dem erspielten Geld anderen helfen kann. Wir unterstützen damit Familien oder Institutionen, die das Geld karitativ verwenden.“
Auch Walter Spitzer, Installationsunternehmer in Feldkirchen, steht wegen des guten Zwecks gern auf der Faschingsbühne. „Es ist die ideale Möglichkeit für mich, etwas ehrenamtlich zu tun. Wir geben das Geld immer für einen karitativen Zweck in der Region weiter“, erzählt er und witzelt: „Etwas anderes kommt für mich eh nicht in Frage. Für die Landjugend bin ich schon zu alt und für die Freiwillige Feuerwehr zu langsam!“ Die Faschingsgilde St. Veit an der Glan ist ebenfalls für ihren karitativen Einsatz bekannt. Heuer wurden unter anderem Faschingskrapfen für den guten Zweck am Hauptplatz verkauft: Der Reinerlös geht an das St. Veiter Sozialamt. „Gott sei Dank gibt es in unserer Gemeinde viele, die sich ehrenamtlich engagieren. Speziell in der Faschingsgilde sind auch sehr viele Unternehmer“, berichtet Konrad Pfandl, der heuer mit drei Nummern bei den Faschingssitzungen in St. Veit vertreten war. 

Wissenswert

Übrigens: Alle 28 Kärntner Gilden, die zum Bund der österreichischen Faschingsgilden gehören, verwenden ihre Reinerlöse für karitative Zwecke. Das haben sie in ihren Statuten niedergeschrieben. Die über 100.000 Besucher der Kärntner Faschingssitzungen haben damit heuer nicht nur etwas Gutes für ihre Lachmuskeln getan, sondern auch etwas Gutes für Bedürftige.


Den gesamten Artikel und Stimmen der Unternehmer finden Sie in der aktuellen Ausgabe der KW 9.

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