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Auf Expansionskurs mit Gesundheitsprodukten

Seit 70 Jahren ist die Maierhofer-Gruppe im Gesundheitswesen tätig und hat sich vom klassischen Sanitätshaus zu einem überregional renommierten Anbieter von Gesundheitsprodukten entwickelt. Die Mitarbeiterzahl wächst kontinuierlich und es wird weiter in Zukunftsprojekte investiert.

Anita Arneitz
Bei der Pflege zu Hause gut beraten ist Christina Brandstätter (Mitte) von Michael Waldherr und Nicole Maierhofer.
© Lobitzer Bei der Pflege zu Hause gut beraten ist Christina Brandstätter (Mitte) von Michael Waldherr und Nicole Maierhofer.

In Wolfsberg wurde 1949 der Grundstein für die heutige Maierhofer-Gruppe gelegt. Damals startete Herbert Maierhofer senior mit einem Sanitätsfachhandel und einer orthopädischen Werkstätte. Seitdem ist das Unternehmen gewachsen und zu einer Holding mit verschiedenen Schwerpunkten geworden.
„Unsere Geschäftsfelder umfassen das Pflege- und Gesundheitswesen, Dienstleistungen für Kliniken, Seniorenresidenzen und Pflegeheime, Softwareentwicklung sowie Innenarchitektur und Objekteinrichtung“, erklärt Filip Ogris-Martic, geschäftsführender Gesellschafter der Maierhofer-Gruppe. Ein Erfolgsprojekt der Gruppe ist die Objekteinrichtungsgesellschaft m-design, die sich bereits international am Markt durchgesetzt hat.  So managt m-design Projekte von Irland über Deutschland bis Slowenien und von der Schweiz bis nach Tschechien. „Wir beschäftigen mittlerweile rund 20 Innenarchitekten, Architekten und Einrichtungsexperten“, sagt Ogris-Martic. Besonders stolz ist er auch darauf, dass es gelungen ist, die Kompetenzen und Erfahrungen von Pflegeheimen und Kliniken in die Hotellerie zu übertragen.

Die Sanitätshäuser, mit denen alles begonnen hat, befinden sich im Herzen von Klagenfurt, St. Veit und Wolfsberg. Die orthopädische Werkstätte ist seit jeher in der Sariastraße in Klagenfurt. Die Verwaltungszentrale ist in der Schleppekurve in Klagenfurt angesiedelt – genauso das CaRe Center und das Gehwerk. Es gibt auch einen Standort in Bern und vielleicht schon bald eine Tochtergesellschaft in Deutschland. „Wir sind gerade dabei, in der Schleppekurve die Idee eines Campus der Gesundheit zu verwirklichen“, verrät Ogris-Martic. Knapp eine Million Euro wird investiert – geplante Eröffnung: Frühjahr 2020. Bis dahin bleiben Details geheim. Entsprechende maßgeschneiderte Programme sind bereits selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie.
Wie in vielen Betrieben sei auch die Digitalisierung in der Maierhofer-Gruppe mit Herausforderungen verbunden. „Spannend ist die volle Digitalisierung des Vertriebes mit der Weiterentwicklung der dazugehörigen Lieferkette“, berichtet Ogris-Martic. 

Erst vor kurzem wurde in Wolfsberg die Geschäftsfläche des Sanitätshauses um 85 auf 350 Quadratmeter erweitert. „Das neue Ladendesign bietet eine optimale Basis für Beratungsgespräche“, berichtet Christina Wedl, Leiterin des Maierhofer-Sanitätsfachhandels. Die Kunden sollen sich wohlfühlen und alles vor Ort sehen können.
Zukünftig will die Gruppe mit den Besten in Österreich mithalten und Marktführer in Kärnten sein. Dazu werden verschiedene Kanäle genutzt. Es gibt Vortragsabende von Experten, Informationen im Internet und über soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram, Blogs, Fachartikel und mehr. „Das Wichtigste ist vor allem aber die kompetente und freundliche Beratung durch unsere Mitarbeiter“, sagt Ogris-Martic. 

Als kleines Unternehmen zu wachsen sei nicht immer leicht. „Eine Gefahr dabei ist, dass die Organisation den neuen Anforderungen der Effizienz nicht standhält“, sagt Ogris-Martic. Deshalb hänge immer noch viel von der Person des jeweiligen Unternehmers ab. Einer der Gründe, warum Unternehmerpersönlichkeiten für die regionale Wirtschaft so wichtig sind. Die ungemeine Bedeutung von Unternehmen aus volkswirtschaftlicher Sicht sei mittlerweile wohl eine unbestrittene und allgemein bekannte Tatsache, findet Ogris-Martic. „Missverständnisse sind in der Regel immer noch zu viele im Umlauf, hauptsächlich in Bezug auf das Gewinnstreben der Unternehmer. Ein Unternehmer wird niemals erfolgreich sein, wenn es ihm nur um Profit geht, er muss vielmehr vor allem Freude an seiner Tätigkeit haben und das Produkt lieben, das er anbietet und entwickelt“, ist Ogris-Martic überzeugt.


Dieser Erfolg aus Kärnten erschien in Ausgabe 49 der "Kärntner Wirtschaft".

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