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Arbeiten am Blick in die Zukunft: Kärntner Betriebe werden vom Fraunhofer Innovationszentrum KI4Life bei der Digitalisierung unterstützt

Virtuelle Montagen, Feuchtigkeitsprognosen für Dächer, interaktive Visualisierung von Informationen oder Bauteilkontrolle mit dem Smartphone: In den Klein- und Mittelbetrieben ist künstliche Intelligenz längst ein Thema. Das Fraunhofer Innovationszentrum KI4LIFE im Lakeside Park Klagenfurt schlägt dabei die Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft – auch mit Digitalisierungs-Scheck und Weiterbildungsangeboten.

UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella, KI4LIFE-Leiterin Eva Eggeling, WK-Präsident Jürgen Mandl beim ersten „Data Driven Dialog“ in den neuen Räumlichkeiten des Fraunhofer Innovationszentrums im Klagenfurter Lakeside-Park.
© Anita Arneitz UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella, KI4LIFE-Leiterin Eva Eggeling, WK-Präsident Jürgen Mandl beim ersten „Data Driven Dialog“ in den neuen Räumlichkeiten des Fraunhofer Innovationszentrums im Klagenfurter Lakeside-Park.
 Künstliche Intelligenz klingt für viele noch weit weg. Dabei wird sie, ohne es zu merken oder zu wissen, bereits in zahlreichen Bereichen eingesetzt. Auch für Klein- und Mittelbetriebe stellt Künstliche Intelligenz und Digitalisierung einen Wettbewerbsvorteil dar. Seit zwei Jahren wird in Klagenfurt im Fraunhofer Innovationszentrum KI4Life geforscht. Jetzt mit neun wissenschaftlichen Mitarbeitern im neuen Büro im Lakeside-Park. Regelmäßig werden hier Informationsveranstaltungen, sogenannte „Data Driven Dialog“, stattfinden.

Beim Kick-off-Event verschaffte sich WK-Präsident Jürgen Mandl gemeinsam mit UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella und Unternehmern einen Überblick über das Angebot des Forschungszentrums, welches zu den Besten in Europa zählt. „Der Kärntner Standort von Fraunhofer ist für mich eine Herzensangelegenheit, weil unsere Wirtschaft angewandte Forschung und die Umsetzung in die Praxis braucht“, sagt Mandl. Der große Sprung in der Technik sei heute spürbar.

Unterstützung für KMU

KI4LIFE-Leiterin Eva Eggeling sagt dazu: „Wir helfen Datenschätze in Betrieben zu heben und arbeiten mit Partnern aus der Wirtschaft an der Zukunft.“ Ob virtuelle Montagen, maschinelles Sehen in der Qualitätskontrolle, Infotainmentanwendungen oder Prognosen für Gebäude – bereits jetzt wird im Innovationszentrum mit Kärntner Betrieben an spannenden Projekten gearbeitet. Und es sollen noch mehr werden: Sechs Mal pro Jahr wird an Klein- und Mittelunternehmen aus Kärnten ein Digitalisierungs-Scheck vergeben. Damit können Betriebe zehn Tage Forschungs- und Entwicklungsleistung bei Fraunhofer einlösen.
„Noch bis Ende September können sich interessierte Betriebe mit ihren Projektideen bewerben. Denn heuer werden noch drei Schecks an Unternehmen vergeben. Ein echter Mehrwert für jedes KMU, das Unterstützung bei Digitalisierungsprojekten braucht“, empfiehlt Martin Zandonella. Bei Interesse am besten telefonisch bei Fraunhofer in Klagenfurt melden. Das Team hilft bei der Bewerbung. Weitere sechs Schecks werden 2022 vergeben.

Digital Skills ausbauen

Unternehmer, Führungskräfte, Mitarbeiter und Interessierte können bei Fraunhofer auch das Schulungsprogramm nutzen. Bei einer eintägigen Weiterbildung gibt es einen kompakten Überblick über das Themenfeld Künstliche Intelligenz mit seiner eigenen Sprache. Bei weiteren Kursen wird tiefer in die Datenanalyse eingetaucht oder Visualisierung und Maschinelles Lernen unter die Lupe genommen. Termine und Informationen online: www.fraunhofer.at/KI4LIFE

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Information & Consulting
Karin Zezulka
T 05 90 90 4 – 775
karin.zezulka@wkk.or.at

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