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Applaus, Applaus für Musik aus Kärnten

Vom Live-Konzert über Filmvertonungen und die gute alte Vinylplatte – viele Kärntner Unternehmer wirtschaften rund um die Musik.

© WKÖ 68,5 Millionen Euro werden jährlich mit CDs umgesetzt – das sind rund 61 Prozent des Gesamtumsatzes. 31,4 Millionen Euro sind es im digitalen Bereich, immerhin noch 5,2 Millionen Euro werden in Vinyl investiert.

Musik ist in Österreich geradezu identitätsstiftend und ein zentraler Imagefaktor für den Tourismus. Aber nicht nur große Konzertveranstaltungen und die Staatsoper bringen Wertschöpfung nach Österreich, sondern auch viele kleinere Unternehmen, die rund um die Wertschöpfungskette „Musik“ ihre Zelte aufgeschlagen haben. Berufsmusiker, Tonstudiobesitzer, Händler oder Eventtechniker – sie alle arbeiten mit und für die Musik. 143,3 Millionen Euro Umsatz werden in Österreich jährlich alleine in der Musikwirtschaft erwirtschaftet. Diese Einnahmen kommen aus Streaming-Abos, dem Online-Markt, dem Verkauf von CDs, DVDs und Schallplatten sowie anderen Werbemitteln, dem sogenannten Merch-Verkauf.

Musik „Made in Austria“ im Aufschwung

„Die Musikwirtschaft, egal ob im Schlager, in der Popmusik oder in der traditionellen volkstümlichen Musik, hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Online-Streaming hat weltweit Auswirkungen auf das Budget für Musikproduktionen“, erklärt Andreas Frei, Sprecher der Kärntner Musikwirtschaft. Gerade der Verkauf von CDs sei extrem zurückgegangen, was sich auch auf alle musikproduzierenden Gewerbe auswirke. „Man muss sich heutzutage neu erfinden, um zu überleben. Es müssen Modelle gefunden werden, bei denen Studios und Labels etwa bei Online-Streams mitverdienen können.“

Für die österreichische Musik war das vergangene Jahr ein sehr erfolgreiches. Neben Wanda, Seiler und Speer oder Andreas Gabalier überzeugten auch die Kärntner mit Matakustix, einer Mischung aus Popmusik und Kärntner Liedern. Frei: „Bei jungen und innovativen Musikern läuft heute viel über Live-Auftritte und Social Media. Sie investieren viel, bekommen aber auch viel zurück. Solche Gesamtprojekte sind für alle beteiligten Personen top.“

Einen Aufschwung in der Musikwelt sieht auch Band-Booker Stefan Robinig aus St. Kanzian am Klopeiner See: „Viele Platt-formen fördern junge heimische Musiker.“ Chris­toph Binder von Dess­records in Viktring sieht in Kärnten neben Volksmusik und Schlager vor allem einen starken Heavy-Metal-Markt.


Sie wissen, wo die Musik spielt

Wir bieten alles, was man bei einer Veranstaltung braucht: Vom Bühnenbild über das richtige Licht bis hin zur Tontechnik. Im vergangenen Jahr haben wir das Matakustix-Fest betreut. Hauptsächlich sind es Kärntner Musiker und Veranstaltungen, aber auch in Wien hatten wir schon Aufträge.
Daniel Serno, Eventtechnik, Wasserhofen
Seit 15 Jahren habe ich mein Tonstudio in Kärnten und vertone vor allem Film- und TV-Produktionen für den österreichischen und vor allem auch Kärntner Markt. Aktuell sehe ich wieder einen Aufschwung bei der Kärntner Musik. Die Medien unterstützen junge Bands zum Glück auch.
Andreas Frei,Tonstudio, Klagenfurt
Das größte Problem in Kärnten: Uns fehlt der Nachwuchs. Leider beschäftigen sich viele Kinder lieber mit dem Smartphone als mit einer Gitarre. Der Markt ist dementsprechend klein, und man sieht immer wieder die gleichen Gesichter. Mir fehlt die Vielfalt vor allem in den Medien.
Christoph Binder, Dessrecords, Klagenfurt
Zurzeit sieht es in der Musik­szene in Kärnten gut aus – es gibt immer mehr Bands, die sich vernetzen und Konzerte organisieren. Natürlich ist die Szene nicht so aktiv wie etwa in Tirol, aber Kärnten ist auf einem guten Weg.
Stefan Robinig, Upstream Booking, St. Kanzian am Klopeiner See


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