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App für mehr Bewegung im Betrieb

„Die Gesundheit deines Unternehmens steht auf dem Spiel“, warnen Michael Omann und ­Marion Kanalz. Mit ihrer „Movevo“-App kämpfen sie dagegen an.

Erwin Figge
Das „Movevo“-Team rund um Marion Kanalz und Michael Omann (vorne) möchte mit ­ihrer App für mehr Bewegung in den Unternehmen sorgen. Dadurch sollen Krankenstandstage und somit Kosten verringert werden können.
© KK/Movevo Das „Movevo“-Team rund um Marion Kanalz und Michael Omann (vorne) möchte mit ­ihrer App für mehr Bewegung in den Unternehmen sorgen. Dadurch sollen Krankenstandstage und somit Kosten verringert werden können.
Es ist eines der jüngsten Unternehmen, das der Sportwissenschaftler und die Betriebswirtin in diesen Tagen im Technologiepark Villach hochziehen. Wie bei vielen Gründungen setzte auch bei ihnen die Coronakrise die Gedanken Richtung Unternehmensgründung frei. 

Marion wollte ursprünglich die Welt bereisen, die Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. „Plötzlich war viel Zeit zum Denken da, kein Zeitdruck, um gewissen Dingen auf den Grund zu gehen“, schildern die Jungunternehmer. Mit dem Resultat, dass am Ende die Idee für die Movevo-App stand – eine Applikation, die mehr Bewegung in die Betriebe bringt. Nach einjähriger Vorbereitungs- und Aufbauarbeit schritten sie schließlich vor wenigen Wochen gemeinsam mit bekannten Programmierern, die man sich ins Boot holte, zur Gründung des Unternehmens.
Mit der App wollen sie neue Wege in der betrieblichen Gesundheitsförderung gehen und Unternehmen auf dem Weg zu gesundheits- und zukunftsorientierten Arbeitgebern begleiten. Dadurch Krankenstandstage und Kosten zu vermeiden, sei ein Vorteil, ein weiterer, dass sich teilnehmende Betriebe attraktiv präsentieren können.

Omann sieht sich als Reise­begleiter für mehr Gesundheit, will mit der App mehr Bewegung in den Alltag bringen. Nicht be­lehrend soll das sein, sondern spielerisch. Dadurch soll es zu ­einer nachhaltigen Verhaltens­änderung im beruflichen Alltag kommen. So enthält die Anwendung viel Motivation und Spaß, setzt auf Vielseitigkeit und Abwechslung, lässt sich in den Alltag integrieren und wartet mit sichtbaren Erfolgen und Belohnungen auf. Ein gesundheitliches Expertennetzwerk aus den Bereichen Medizin, Sportwissenschaft, Ernährung und Psyche ist ebenso eingearbeitet wie die Einbindung von Kooperationspartnern möglich ist oder erfolgreiche Mitarbeiter vor den Vorhang geholt werden können. Durch themenbezogene Pushnachrichten auf das Smartphone bleibt das Unternehmen mit den Mitarbeitern über einen weiteren Kanal im Gespräch.
Doch wie kommt die App zu Mitarbeitern und ins Unternehmen, wie sieht das Geschäftsmodell aus? Im Fokus stehen naturgemäß Unternehmen, die einen hohen Anteil an Mitarbeitern mit sitzenden oder monotonen Tätigkeiten haben. Diese zu begeistern, sei der erste Schritt, die richtige Ansprech- und Schnittstelle im Betrieb zu finden, der zweite. Dann geht es um das He­rausarbeiten von Schwerpunkten und Inhalten, ehe die App ganz nach Firmenwunsch und Corporate Design adaptiert wird. Mit einer einmaligen Einrichtungsgebühr und einem monatlichen Beitrag je Mitarbeiter will das junge Unternehmen Geld verdienen.

Derzeit läuft die Anwendung bei drei Pilotkunden. Die Stadt Villach, die Fachhochschule Kärnten und ein Großbetrieb in der Draustadt haben sich für das Bewegungs-Aufholprogramm entschieden, die ersten Erfahrungen seien Mut machend. Jetzt haben Michael Omann und Marion Kanalz auch etwas herzuzeigen, was die Sache erleichtert. Den Markt im gesamten deutschsprachigen Raum zu bearbeiten, wird die nächste Herausforderung sein.
Schnell sei es vergangen, das erste Jahr der Pandemie. „Eine spannende Zeit, zum Gründen wie geschaffen“, erzählen Marion und Michael. Praktisch über Nacht habe es großes Interesse und viel Zulauf für digitale Lösungen gegeben, durch die Lockdowns waren Leute mit Know-how, mögliche Kunden oder Kooperationspartner viel leichter zu erreichen. Erleichtert haben die Unternehmensgründung auch Förderungsmöglichkeiten, die in dieser Zeit entstanden sind. Die Zusammenarbeit mit KWF, Fachhochschule, dem Build-Gründerzentrum, dem Technologiepark und der Wirtschaftskammer möchten die Jungunternehmer nicht missen.


Dieser Artikel erschien in Ausgabe 11 der "Kärntner Wirtschaft".

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