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Alter Platz mit schweren Lasten konfrontiert

Ein geplantes Fahrverbot für Lkw über zehn Tonnen auf dem Alten Platz in Klagenfurt lässt die Wogen bei den Unternehmen hochgehen. Nun sollen gezielte Maßnahmen das Problem mit den Zulieferungen lösen.

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© KK/Tourismus Region Klagenfurt Der Alte Platz in Klagenfurt gilt als Flaniermeile und Handelszone. Ein drohendes Fahrverbot für Lkw über zehn Tonnen sorgt aber für Unmut bei den betroffenen Unternehmen.

Die Stadt Klagenfurt feiert 2018 ihr 500-Jahr-Jubiläum. Im Vorfeld wurden bereits Sanierungsmaßnahmen eingeleitet und rund 800 Bodenplatten auf dem Alten Platz erneuert. Um neue Schäden zu vermeiden, sollen Lkw über zehn Tonnen den Platz nicht mehr befahren dürfen. Die entsprechende Verordnung gibt es bereits seit Jahren, doch erst jetzt wird rigoros kontrolliert und abgestraft.

Frächter sowie Kaufleute und Wirte am Alten Platz setzen sich gegen diese Maßnahme zur Wehr. Peter Nimmervoll von der Firma Zehrer bekommt etwa Kerzen und Backwaren in Paletten geliefert. „Es wäre ein enormer zeitlicher und finanzieller Aufwand, die Waren an einer Ladezone umzuladen und mit Kleintransportern zuzustellen“, berichtet Nimmervoll. Problematisch wird es auch bei Gefriergut, da die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf.

Maßnahmenpaket geschürt

Bei einem runden Tisch wurde kürzlich ein Maßnahmenpaket geschnürt, das mit allen im Stadtsenat vertretenen Fraktionen abgestimmt ist. Ziel ist es, den Alten Platz als Flaniermeile und Handelszone zu positionieren und lebendiges Wirtschaftsleben mit dem Erhalt des baukulturellen Erbes in Einklang zu bringen.

Zwischen Altem Platz und Osterwitzgasse wird daher eine Ladezone installiert, die den Unternehmen mehr Flexibilität bringen soll. Die Zulieferzeiten von 6 bis 10 Uhr bleiben unverändert. Die Tonnagen werden an die geänderte Transportlogistik angepasst und auf 18 Tonnen erhöht. Das gilt als vorübergehende Lösung – eine Arbeitsgruppe wird sich international über die Zulieferlogistik informieren und ein Modell erarbeiten. Sollte es bis dahin zu Brüchen kommen, wird für die laufende Sanierung und Ergänzung der Platten im Budget vorgesorgt. Die Stadt selbst wird etwa in der Müllentsorgung leichtere Fahrzeuge einsetzen und die Einhaltung des Fahrverbots verschärfen.


Meinungen

„Bei der Anlieferung von Eis oder Süßspeisen darf die Kühlkette keinesfalls unterbrochen werden.“
Silvia Bachler, Café Konditorei Hutter
„Die heimischen Betriebe machen eine Stadt einzigartig. Wer dieses Stadtbild erhalten möchte, sollte die Unternehmen unterstützen und nicht behindern.“
Stephanie Sakotnik, Porzellanhaus Sakotnik
„Das Problem ist, dass jeder schwere Lkw, der auf dem Platz rangiert, die Pflasterung verschiebt. Der Alte Platz sollte aber für die Kunden attraktiv bleiben.“
Gertraud Zwick, Haushalt – Glas – Porzellan – Geschenke Zwick
„Für uns ist die Zufahrt für Lkw bis zu 18 Tonnen elementar, da die Ware täglich in Paletten angeliefert wird. Ein Umladen der Waren würde uns 60.000 Euro kosten.“
Peter Nimmervoll, Konditorei & Patisserie Zehrer


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