th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Alpen-Adria-Raum sammelt Kräfte für den Neustart

Das Wirtschaftskammer-Netzwerk in Kärnten, der Steiermark, Norditalien, Slowenien und Kroatien mit Zentrale in Klagenfurt hat sich als krisenfest erwiesen und bereitet sich – und die Wirtschaft der Nachbarregionen - auf die neue Normalität vor. 

Archivbild aufgenommen bei der NAAN-Präsidentenkonferenz im Februar 2019.
© Fischer Archivbild aufgenommen bei der NAAN-Präsidentenkonferenz im Februar 2019.

Bereits seit dem 26. Februar 2020 stimmen sich die Präsidenten des „New Alpe Adria Chambers of Commerce, Industry, Crafts, Agriculture and Economy Network“ (NAAN) in regelmäßigen Online-Konferenzen ab, um die Wirtschaft des Alpen-Adria-Raums bestmöglich durch die Coronakrise zu begleiten. Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten und Vorsitzender der NAAN: „Bisher ging es besonders darum, multilateral Infos zu sammeln um diese in der täglichen Beratung an unsere Mitglieder weiterzugeben. Zusätzlich zu den Infos der WKO-AußenwirtschaftsCenter in Mailand, Padua, Laibach und Zagreb, bekommen wir für unsere Service-Arbeit über das NAAN-Netzwerk wichtige regionale Zusatzinformationen und Zugänge zu Behörden etc.“ Dieses Bekenntnis zum offenen Informationsaustausch und einer funktionierenden grenzüberschreitenden Wirtschaft haben die NAAN-Präsidenten auch in einer aktuellen gemeinsamen Erklärung festgeschrieben.

Wirtschaftliche Beziehungen normalisieren

Wichtigstes Thema der Kammerpräsidenten derzeit: das Hochfahren der Wirtschaft nach dem Shutdown. „Wir loten laufend aus, welche Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoll und gesundheitlich verantwortungsvoll sind, um den Wirtschaftskreislauf senza confini wieder in Schwung zu bringen“, so Mandl. In diesem Zusammenhang unterstützt Mandl den Kurs von Landeshauptmann Peter Kaiser: „Auch ich bin dafür, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Slowenien so rasch und so weitgehend wie möglich zu normalisieren und auch unseren hart geprüften Freunden in Italien ein Signal der Solidarität zu senden.“ Aktives Zeichen für die Bemühungen eines geregelten Wirtschaftslebens ist auch der Umstand, dass die WK Kärnten auch in Corona-Zeiten alle laufenden EU-Projekte für den Alpen-Adria-Raum aktiv weitergeführt hat.

Risiko ist beherrschbar

Sowohl in Kärnten als auch in den mittelbar angrenzenden italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien, Veneto und Trentino/Südtirol oder in Slowenien sei die Pandemie im Griff und das Risiko beherrschbar. „Dass wir alle die Gefahren kennen und wachsam sein müssen, ist selbstverständlich. Aber wir müssen auch die Möglichkeiten nützen, um nicht nur die Wirtschaft des Alpen-Adria-Raums so schnell wie möglich wieder hochzufahren, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen wieder ein Stück gelebte Normalität einkehren zulassen. Und dazu gehört vor allem, dass wir uns in unserem besonderen Lebensraum zwischen Alpen und Adria frei bewegen können!“, unterstrich Mandl.

Die Stellungnahme der NAAN-Präsidenten im Wortlaut:

STATEMENT BY THE PRESIDENTS OF THE
“NEW ALPE ADRIA CHAMBERS OF COMMERCE, INDUSTRY, CRAFTS, AGRICULTURE AND ECONOMY NETWORK”

The Presidents of the New Alpe Adria Chambers' Network, in consideration of the intense cross-border exchange, which constitutes an important part of exports and investments of the area, agree to cooperate to provide the New Alpe Adria companies with all the necessary information to facilitate the cross border economic activities among Friuli Venezia Giulia, Veneto, Carinzia, Styria, Slovenia, Croatian County of Istria and Croatian Primorsko - Goranska County in the actual framework following the pandemic emergency due to the Covid - 19 .

The Presidents share the belief that the exchange of consistent information related to the laws and regulations for the cross border mobility of persons and goods, as well as the functioning of the economic activities in the so called phase 2 of the emergency, can help in the relaunch of the economy of the entire area of the New Alpe Adria.

Jürgen Mandl  - President of the Economic Chamber of Carinthia

Joseph Herk - President of the Economic Chamber of Styria

Antonio Paoletti – President of the Venezia Giulia Chamber of Commerce, Trieste – Gorizia

Giovanni Da Pozzo - President of the Chamber of Commerce of Pordenone – Udine

Mario Pozza - President of the Regional Union of the Chambers of Commerce, Industry, Handicraft and Agriculture of Veneto

Heri Bezic - President of the Rijeka County Chamber

Jasna Jaklin Majetic - President of the Pula County Chamber

Boštjan Gorjup - President of the the Chamber of Commerce and Industry of Slovenia

Branko Meh - President of the Chamber of Craft and Small Business of Slovenia

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Außenwirtschaft & EU
MMag. Dr. Meinrad Höfferer
T 05 90 90 4-750
E meinrad.hoefferer@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

WK-Präsident Jürgen Mandl

WK-Präsident Jürgen Mandl: Investitionsprämie und Fixkostenzuschuss sichern Beschäftigung

Weitere Maßnahmenpakete stärken den Wirtschafts- und Lebensstandort. Bei der Investitionsprämie gibt es auch einen Wehrmutstropfen: Transportwirtschaft und Fahrzeugindustrie profitieren nicht wie andere Branchen. mehr

Elisabeth Rothmüller-Jannach fordert die Einführung der Stilllegungsprämie für den Ersatz eines älteren leichten oder schweren Lkw, eines Sattelzugfahrzeugs oder eines Autobusses durch ein schadstoffärmeres, neues Fahrzeug.

Transportwirtschaft fordert Prämie für Investitionen in schadstoffarme Lkw

Sinnvoller Einsatz für Mauteinnahmen: Transportwirtschaft spricht sich für Stilllegungsprämie aus, um Investitionen anzukurbeln und die Konjunktur zu beleben. mehr