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Alles rund ums Dach aus einer Familienhand

Seit fast 60 Jahren bietet die Radentheiner Familie Mössler alles rund um das Dach. Was als Einmannbetrieb begann, ist heute ein wichtiger regionaler Arbeitgeber mit 50 Mitarbeitern und fünf Lehrlingen.

Anita Arneitz
Dachdecker- und Spenglermeister – Vater Harald und Sohn Simon arbeiten gemeinsam im Familienbetrieb.
© KK/Furgler Dachdecker- und Spenglermeister – Vater Harald und Sohn Simon arbeiten gemeinsam im Familienbetrieb.

Von der Überdachung beim Haus­eingang über kleinere Reparaturarbeiten bis hin zu Großprojekten mit einem Umsatz von über einer Million Euro – der Familienbetrieb „Dach Mössler“ aus Radenthein hat sich seit sechs Jahrzehnten als zuverlässiger Handwerksbetrieb positioniert. Dabei hat alles vor rund 60 Jahren als Einmannbetrieb begonnen. Drei Generationen später gehört Mössler Dach zu den großen Arbeitgebern und Lehrlingsausbildern in der Region.

„Unser Angebot ist breit und reicht von Spenglerei, Dach­deckerei,bis hin zu Arbeiten an Flachdach und Fassaden“, erzählt Simon Mössler. Nach dem er mehr oder weniger in der Firma seines Vaters aufgewachsen ist, stieg er nach der HTL für Hochbau in den Betrieb ein. Gemeinsam mit seinem Vater leitet er das Unternehmen. „Momentan teilen wir uns die Arbeit auf. Jeder betreut seine Baustellen“, sagt Simon Mössler.

Die Expertise seines Vater schätzt er. „Seine Erfahrung ist für mich auch ein großer Vorteil, denn ich kann immer nachfragen, wenn ich irgendwo noch weniger Hintergrundwissen habe.“ Die generationenüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert so gut. „Wir hatten schon immer einen klaren Plan, wie die Betriebsübergabe aussehen soll. Wenn mein Vater zurückschaltet, übernehme ich mehr Verantwortung. Damit hat es bis jetzt noch keine Probleme gegeben“, sagt Simon Mössler. Doch bis dahin wird gemeinsam an einem Strang gezogen. „Dadurch, dass ich selbst auf der Baustelle war, kann ich mitreden. Mir hat an dem Beruf immer gut gefallen, dass man die ganze Zeit an der frischen Luft ist. Man ist draußen und sieht viel“, erzählt Mössler. Es sei ein abwechslungsreicher Job, bei dem man immer wieder etwas Neues lerne. „Man sieht in gewisser Weise die Welt von oben und hat damit einen guten Überblick. Auch der Zusammenhalt auf der Baustelle ist etwas Schönes.“ Diese Begeisterung für den handwerklichen Beruf wollen sie an Junge weitergeben. „Es ist schwer, junge Leute zu finden, die sich für das Handwerk begeistern. Wir haben aber das große Glück, dass wir schon zum Teil in der zweiten Generation ausbilden.“ Das heißt, die Söhne der Mitarbeiter absolvieren eine Lehre und bleiben wie ihre Väter im Betrieb. Darauf ist man im Familienbetrieb besonders stolz.

Die Referenzliste kann sich sehen lassen: Für die Erweiterung von Infineon arbeiteten die Radentheiner an Flachdach und Fassade, für Camping Burgstaller machten sie die Dach- und Abdichtungsarbeiten für ein U-Boot im Gebäude. „Ein einmaliges Projekt in Österreich“, sagt Mössler. Großaufträge werden bis nach Wien abgewickelt, doch den Großteil der Umsätze macht der Familienbetrieb seit jeher in Kärnten, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Mössler sagt dazu: „Für Privatkunden, Unternehmen oder öffentliche Aufträge – als Handwerksbetrieb legen wir großen Wert auf Regionalität.“

Dieser Erfolg aus Kärnten erschien in der "Kärntner Wirtschaft" Ausgabe 48.

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