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Alles aus einer Hand: Von der Idee bis zur Montage

Peter Burgstaller ist in Kärnten die Ansprechperson Nummer eins, wenn es um Automaten geht. Der Unternehmer vertreibt Automaten aller Art und ist damit seit über 25 Jahren erfolgreich.

Corina Thalhammer
Peter Burgstaller in seinem Ab-Hof-Café in der Adi-Dassler-Gasse in Viktring. Hier werden Produkte regionaler Produzenten verkauft.
© Peter Just Peter Burgstaller in seinem Ab-Hof-Café in der Adi-Dassler-Gasse in Viktring. Hier werden Produkte regionaler Produzenten verkauft.
Peter Burgstaller, Inhaber von pebutech, hat vor 25 Jahren den Grundstein des heutigen Fami­lienunternehmens gelegt. Die ­pebutech GmbH, pebumatic, pebuvending und die pebutech e.U. sind fest in Familienhand. Unternehmen erfolgreich zu führen, ist die eine Sache, aber als Familie gemeinsam die Geschäfte zu leiten, eine andere. 
Das Geheimnis der guten Zusammenarbeit: „Jeder hat seinen eigenen Bereich und da redet auch kein anderer hinein. Es wird sehr viel besprochen und gemeinsame Ziele werden vereinbart.“ Sein Sohn betreut „pebuvending“, der Schwiegersohn baut die Automaten in Viktring zusammen und die Ehefrau leitet die Kantine von Flex in Althofen. Und Peter Burgstaller vertreibt Automaten aller Art. In seinem umfangreichen Sortiment finden sich Kaffee-, Hotel-, Hygiene-, Bauern- oder spezielle Automaten für die Gastronomie wieder. 
Seit dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr schießen sie wie Pilze aus dem Boden: die Selbstbedienungshütten. Durch die Pandemie hat auch die Regionalität eine neue Bedeutung bekommen und die Nachfrage nach Burgstallers Automaten stieg.  

Sein Unternehmerleben begann 1996. Von Kaffeeautomaten über Dampfsauger bis zu Waschmaschinen verkaufte Burgstaller damals sämtliche Elektrokleingeräte. Mit der Zeit wurde das Sortiment zu vielseitig und er nahm sich den Bereich heraus, in dem er am meisten Zukunft sah. So konzentrierte sich Burgstaller, der ausgebildeter Barista ist, auf Kaffeemaschinen. Schnell sprach sich die hohe Qualität herum und immer mehr Kunden fragten an. Dadurch wuchs auch das Team. Trotz des Wachstums wurden Service und Qualität nie vernachlässigt.  


Denn von Anfang an stand das ganzheitliche Service immer im Vordergrund: Von dem ersten Gespräch, der ersten Idee bis hin zur Beklebung, Montage und Auslieferung wird alles über das Kärntner Familienunternehmen abgewickelt. Der persönliche Kundenkontakt und ein offenes Ohr für Probleme zu haben, sind dem 57-jährigen Althofner besonders wichtig. Das mache auch den großen Unterschied zu Großkonzernen aus. 


Der Erfolg gibt ihm recht, denn die Nachfrage nach Burgstallers Automaten ist groß. Alle Bundesländer werden von Kärnten aus betreut, zu Kundenterminen fährt der Chef quer durch Österreich. Auch die Produkte werden persönlich abgeholt. Für Deutschland habe man mittlerweile einen Partner, mit dem man laufend Ideen austausche, um die Automaten weiterzuentwickeln. 
Prinzipiell könne man mit Automaten mehr machen als gemeinhin gedacht, führt der Unternehmer aus. Und das machen die Kunden auch: Die Angebote sind vielseitig und von Region zu Region verschieden. So kann man in den Weingegenden etwa Wein und Weingläser und in Nieder­österreich sogar Strohballen über Automaten kaufen. 

Ideen umsetzen und weiter forschen


Dass der Unternehmer nie müde wird, neue Ideen auszuprobieren, zeigte sich abermals, als das Outlet am Firmenstandort in Viktring zu wachsen begann. Burgstaller erkannte, dass es auf dem gesamten Gelände keine Kundentoiletten gab. Kurzerhand setzte er sich das Ziel, „Europas schönstes WC“ zu bauen. Gesagt, getan. „Dann hatten wir die Idee, dort Automaten, gefüllt mit regionalen Produkten, zu präsentieren.“ Das war der Beginn des Ab-Hof-Cafés, das sich heute groß­er Beliebtheit erfreut. 
Stillstand und sich auf den Lorbeeren ausruhen gibt es bei Familie Burgstaller aber nicht. „Den Überschuss, den wir erwirtschaften, investieren wir wieder.“ Ein weiterer Standort in Althofen ist geplant. Neben dem Automatenbau und dem Verkauf regionaler Produkte soll dort an Forschung und Entwicklung getüftelt werden. 

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 6 der "Kärntner Wirtschaft".

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