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Aktiv gegen den Fachkräftemangel: Spittal setzt auf Digitalisierung und Lehre

Über die Chancen der Digitalisierung und mögliche Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sprachen NR-Abgeordneter Peter Weidinger und Bezirksstellenobmann Siegfried Arztmann in der Bezirksstelle Spittal.

Über die Chancen der Digitalisierung und mögliche Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sprachen NR-Abgeordneter Peter Weidinger und Bezirksstellenobmann Siegfried Arztmann in der Bezirksstelle Spittal.
© WKK/Sommeregger-Baurecht Über die Chancen der Digitalisierung und mögliche Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sprachen NR-Abgeordneter Peter Weidinger und Bezirksstellenobmann Siegfried Arztmann in der Bezirksstelle Spittal.
Die Veränderungen durch die Digitalisierung im Bereich Lehre sind vielschichtig. Dies bedeutet einerseits, dass alle bestehenden Lehrberufe digitalisiert (klassische Lehrberufe von der Baubranche bis zur Friseurin) und andererseits neue Lehrberufe geschaffen werden, wie etwa Programmierung oder Glasfaserverlegung. Dadurch kommt vor allem die Vielfalt der Lehre zum Ausdruck. Auch das Modell „Lehre nach Matura“ bietet durch eine Lehrzeitverkürzung und die Aneignung handwerklicher Kompetenzen eine weitere Möglichkeit für Unternehmen, Fachkräfte zu qualifizieren.

Breitbandausbau muss weiter forciert werden
„Die Transformation durch die Digitalisierung betrifft alle Bereiche. Die daraus entstehenden Chancen sollten positiv genutzt werden. Fachkräfte werden vor Ort benötigt, das Modell ,Lehre nach Matura‘ bietet eine attraktive Möglichkeit. Zudem werden einige Betriebsnachfolgen stattfinden, der Übergang muss daher gut vorbereitet sein. Auch der Breitbandausbau muss weiter forciert werden,“ so NR-Abgeordneter Peter Weidinger, der auch Mitglied des Digitalisierungsausschusses im Parlament sowie Aufsichtsratsmitglied der Breitbandinitiative Kärnten ist.

Mehr Ansehen und Respekt für die Lehre
Aktuell gibt es im Bezirk Spittal/Drau 1077 Lehrlinge, die in 395 Betrieben ausgebildet werden. „Der Lehre muss mehr Ansehen und Respekt zukommen, ihr Image gehoben werden. Betriebe müssen vermehrt selbst eigene Leute ausbilden, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Dem Fachberuf muss ein höherer Stellenwert zukommen, er soll als etwas Hochwertiges gelten,“ so Bezirksstellenobmann Arztmann.

Die Digitalisierung soll nicht der Digitalisierung willen geschehen
Der Breitbandausbau stellt auch im Bezirk Spittal/Drau einen wichtigen Faktor dar, um den Wirtschaftsstandort zu stärken und noch attraktiver zu gestalten. Die Hauptpriorität stellt dabei das Glasfaser-Internet dar, wodurch eine schnelle und effiziente Datenübertragung garantiert wird. „Die Digitalisierung soll nicht der Digitalisierung willen geschehen, sondern damit wir ein leichteres Leben haben. Arbeitsplätze werden nicht wegfallen, sondern sich verändern bzw. neue Berufsbilder und Tätigkeitsfelder entstehen. Es sollen vor allem auch jene Menschen unterstützt werden, die (noch) keine berufliche Zukunftsperspektive in der Digitalisierung sehen,“ so Arztmann.

Auch der Ausbau des Infineon-Standortes in Villach könnte künftig für den Bezirk Spittal/Drau durch entsprechende Kooperationen einen wirtschaftlichen Mehrwert bieten. Nach dem Pressegespräch fanden gemeinsame Betriebsbesuche in Spittal/Drau statt, um die Sichtweise der Unternehmen zum Thema „Digitalisierung und Lehre“ kennenzulernen.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Bezirksstelle Spittal
Dr. Peter Demschar
T 05 90 90 4-540
Epeter.demschar@wkk.or.at
Wwko.at/ktn/spittal

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