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Video-Aktion der Veranstaltungswirtschaft schlägt hohe Wellen

#noshow ist für die Veranstaltungswirtschaft ein No-Go. Deshalb hat der WK-Beirat heute knapp 100 Unternehmer zu einem aktionistischen Video eingeladen, um auf die massive Unsicherheit in der Branche aufmerksam zu machen.

100 Unternehmerinnen und Unternehmer sind am Wörthersee mit Matratzen nacheinander umgekippt, um so den Domino-Effekt zu signalisieren, der jetzt schon die Kärntner Wirtschaft erschüttert.
© WKK/Bauer

„Wenn Mails und Telefonate, Bitten und Forderungen ungehört bleiben, dann tun wir das, wofür man uns in normalen Zeit bucht: Wir machen Stimmung“, sagte Hannes Dopler, Sprecher des WK-Beirats für die Branchen Eventtechnik, Eventagentur, Catering, Infrastruktur, Konzertveranstalter, Dekoration, Location, Feuerwerkstechnik, Clubkonzerte und Hochzeitsplanung, beim heutigen Videodreh im Strandbad Klagenfurt. Unter dem Titel „Ohne Planungssicherheit fällt die Kärntner Wirtschaft – und wir alle“ luden er und Beirats-Geschäftsführer Markus Polka knapp 100 Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Veranstaltungswirtschaft ein, gemeinsam zu fallen. „Natürlich klingt das aufs erste Hinhören brutal, aber es geht uns darum, zu verdeutlichen, dass Planungssicherheit gleichzeitig betriebliche Sicherheit bedeutet“, meinte Polka.

Planungsicherheit gefordert

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Thema Planungssicherheit für Unternehmen aller Branchen von großer Bedeutung. Viele Betriebe warten bis heute auf einen Fahrplan für ihren Bereich. „Das Veranstaltungsverbot, die Lockdowns und die fehlende Perspektive machen der gesamten Branche schwer zu schaffen. Seit über einem Jahr ignoriert man uns mehr oder weniger. Mit dieser Video-Aktion möchten wir einmal mehr darauf aufmerksam machen und hoffen, dass ein zusätzlicher visueller Reiz mehr auslöst als Gespräche“, erklärte Dopler den Hintergrund. Konkret geht es im Video, das von der Firma Mediapool aufgenommen wurde, darum, dass knapp 100 Unternehmerinnen und Unternehmer mit Matratzen nacheinander umkippen, um so den Domino-Effekt zu signalisieren, der jetzt schon die Kärntner Wirtschaft erschüttert und noch härter zu spüren sein wird, wenn nicht rasch Planungssicherheit (also konkrete Termine für Öffnen oder Saisonstarts) herrscht.

Masken und Tests beim Videodreh

Die Videoproduktion wurde unter höchsten Sicherheitsstandards durchgeführt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer war verpflichtet, vor dem Betreten des Strandbad-Geländes einen Covid-Selbsttest durchzuführen. Erst nach einem negativen Ergebnis, durfte das Strandbad betreten werden. Während der gesamten Aktion war das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. „Die Disziplin der Unternehmer war vorbildlich. Ein besonderer Dank geht auch an Christian Pirker von der Flexima Verkaufs KG, der uns die Matratzen zur Verfügung gestellt hat. Das Video wird in den kommenden Tagen auf den verschiedensten Kanälen zu sehen sein. Alle teilnehmenden Firmen sind dann im Abspann aufgelistet. Wir hoffen auf positive Resonanz und dass wir damit einen weiteren Stein des Anstoßes geben können, um die Verantwortlichen auf die unsichere Situation der Unternehmen aufmerksam zu machen“, fasste Markus Polka zusammen. 

„Von der Hochzeit bis zum Konzert, von der Theateraufführung bis zum Ironman – die Kärntner Veranstaltungswelt ist so vielfältig. Das Warten ohne absehbaren Starttermin ist zermürbend. Wir alle sind topmotiviert wieder durchstarten zu dürfen. Es fehlt eigentlich nur noch das Go der Regierung“, so Beiratssprecher und Unternehmer Hannes Dopler abschließend.
 
Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Marketing und Strategie
Mag. Markus Polka
T 05 90 90 4-271
E markus.polka@wkk.or.at

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