th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Achtung vor Kältemitteln aus ausländischen Internetshops

Der Kauf und die Verwendung von Kältemitteln ist EU-weit streng geregelt. Trotzdem mehren sich die Fälle von Privatpersonen, die – oft aus Unwissenheit – Kältemittel online beziehen, obwohl dies verboten ist. Die Landesinnung der Mechatroniker warnt: Deren Verwendung schädigt die Umwelt und kann Geldstrafen nach sich ziehen. Außerdem schadet unsachgemäße Wartung den Kälte- und Klimaanlagen.

Die Arbeit mit Kälte- und Kühlmitteln ist gesetzlich geregelt: Klimaschutzvorgaben der Europäischen Union schreiben seit 2015 vor, dass vorrangig Kältemittel eingesetzt werden dürfen, die den Treibhauseffekt vermindern. Zusätzlich müssen Mitarbeiter, die Wartungen oder Reparaturen an Kühl- und Kälteanlagen durchführen, eine spezielle Schulung besuchen.

Dieser zusätzliche Schulungsaufwand für Unternehmen hat laut Europäischer Union vor allem ein Ziel: So soll der Handel mit fluorierten Treibhausgasen (so genannte F-Gase) an Privatpersonen eingedämmt werden, um die Umwelt zu schützen. Klaus Peter Kronlechner, Landesinnungsmeister der Kärntner Mechatroniker, erklärt: "Kältemittel müssen fachgerecht entsorgt werden. Der Fachmann saugt das alte Kältemittel aus den Anlagen ab und übergibt sie einem Entsorgungsunternehmen. Das ist eine sehr heikle Arbeit, da Kältemittel mit fluorierten Treibhausgasen nicht in die Atmosphäre gelangen sollen." Ungeschulte Personen dürfen Kältemittel weder kaufen noch verwenden.

Trotz dieser strengen Richtlinien gibt es immer wieder Privatpersonen, die Kältemittel auf fragwürdigen Internet-Portalen im Ausland kaufen. "Das große Problem dabei ist: Dieses Kältemittel ist zum Großteil nicht gesetzeskonform. Es handelt sich dabei vor allem um fluorierte Treibhausgase, deren Einsatz EU-weit reduziert wird“, so Kronlechner. Er warnt: „Privatpersonen, die solche Kältemittel online beziehen, müssen mit Geldstrafen rechnen."

Ein weiteres Problem durch nicht fachgerechte Wartung durch Privatpersonen ist, dass häufig Schäden an den Anlagen nicht erkannt werden. So müssen oft einzelne Teile wie Schläuche, Filter oder andere Bauteile gewechselt werden, um die weitere Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten. "Nur ein Fachmann erkennt, ob sich das Kältemittel durch Schäden an der Anlage verflüchtigt hat. Wer sich das Geld für eine professionelle Wartung sparen will, geht zusätzlich das Risiko größerer Schäden ein", sagt Klaus Peter Kronlechner.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2016

Kärntens "Eroberer" in München

Bei der Internationalen Handwerksmesse in München treffen sich die Branchenspezialisten aus aller Welt. Da durften die Kärntner Exporteure natürlich nicht fehlen. mehr

  • Presseaussendungen 2015

Mandl: Fatales Signal der Landesverwaltung

Verdeckte Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst ist Wasser auf die Mühlen der Heta-Gläubiger, warnt die Wirtschaftskammer. mehr

  • Medienservice