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71 Schulen bereiten auf das Abenteuer Wirtschaft vor

Heute Vormittag verliehen WK-Präsident Jürgen Mandl und Stadträtin Ruth Feistritzer an 71 Schulen die TAZ-Diplome und sind sich einig: „Nur mit dem richtigen Job sind die Jugendlichen von heute glückliche, motivierte Mitarbeiter von morgen, die für Wohlstand in unserem Land sorgen.“

Talente TAZ Diplome Mandl Feistritzer
© WKK/TAZ/fritzpress WK-Präsident Jürgen Mandl, Stadträtin Ruth Feistritzer, TAZ-Leiterin Dagmar Kirchbaumer und Landesschulrat Rudolf Altersberger freuen sich gemeinsam mit zwei Testparcours-Guides über 71 teilnehmende Schulen.

Es wurde wieder fleißig im Test- und Ausbildungszentrum (TAZ) getestet:  Heute wurden die Diplome an jene 71 Direktorinnen und Direktoren verliehen, deren Schüler den Testparcours im heurigen Jahr absolvierten. Seit mittlerweile sechs Jahren  durchlaufen im Schnitt jährlich 3.500 Jugendliche den Testparcours, der aus 30 einzelnen Tests besteht, und lernen dabei ihre persönlichen Stärken als Entscheidungsgrundlage für ihre weitere Ausbildung kennen. „Eine Erfolgsgeschichte, die richtungsweisend für die Zukunft Kärntens und ein Role-Model in ganz Europa ist“, hob WK-Präsident Jürgen Mandl in seinen Grußworten hervor. 

Orientierung gegen den Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel ist in Kärnten deutlich spürbar. Jugendliche haben zunehmend Probleme, sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren und zu erkennen, wie viele Möglichkeiten es gibt, in das Abenteuer Wirtschaft erfolgreich einzusteigen. Knapp 2.300 Lehrbetriebe bilden rund 7.000 Lehrlinge aus. Trotz der Vielfalt an Lehrberufen entscheiden sich 60 Prozent für einen der Top-10-Berufe. Viele Lehrstellen bleiben deshalb unbesetzt. Seit Anfang 2012 versucht das TAZ des WIFI und der Wirtschaftskammer Kärnten, diesen Trend zu stoppen, und hilft mit einem Testparcours, dass junge Menschen anhand ihrer persönlichen Stärken den richtigen Berufsweg einschlagen können. So werden auch heuer wieder 3.600 Jugendliche aus über 71 Schulen die 30 Tests durchlaufen. Diese Zahl belegt, wie wichtig es ist, in die Berufs- und Bildungsberatung zu investieren. Das sieht auch Stadträtin Ruth Feistritzer so: „Jugendliche brauchen eine Orientierungshilfe, um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse ausloten zu können. Dafür ist das TAZ die beste Einrichtung und leistet hervorragende Arbeit.“ Hinter dieser hervorragenden Arbeit stecken die „drei TAZ-Musketiere“ Dagmar Kirchbaumer, Alexandra Lang und Peter Strugger, wie sie von Moderatorin Marion Hasse liebevoll genannt werden. 

95 Prozent auf dem Testparcours am Start

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl unterstrich die gute Zusammenarbeit mit den Kärntner Schulen: „95 Prozent der Kärntner Neuen Mittelschulen geben ihren Schülern die Möglichkeit, den Testparcours zu absolvieren. Das ist ein überaus erfreulicher Wert. Bei den AHS haben wir noch ein wenig Luft nach oben. Dabei wird die Lehre nach der Matura immer beliebter. Sie ist vor allem dann erfolgsversprechend, wenn sich ein Maturant bewusst gegen ein Studium entscheidet. Der Wunsch der Kärntner Wirtschaft ist, dass alle Schüler der AHS auch im TAZ vorbeikommen. Immerhin sind die Diplome für viele Unternehmen ein aussagekräftiger Baustein für ihre Entscheidungsfindung.“ Mandl betonte, wie wichtig es sei, dass unsere Jugendlichen die bestmögliche Ausbildung erhielten und meinte abschließend, dass es „unsere Aufgabe ist, die jungen Menschen beruflich dorthin zu bringen, wo es ihnen Spaß macht!“

Fakten: 

Das TAZ – Test- und Ausbildungszentrum wurde 2012 von der Wirtschaftskammer Kärnten errichtet und wird vom WIFI Kärnten betrieben. Die Kosten der Errichtung teilten sich die Wirtschaftskammer und der Zukunftsfonds des Landes Kärnten. Das Test- und Ausbildungszentrum ist eine europaweit einzigartige Einrichtung, die zusammenführt, was zusammen passt: Betriebe und Jugendliche. Seit der Gründung haben mehr als 18.000 Kärntner Jugendliche den Testparcours, der aus 30 Einzelaufgaben besteht, absolviert und ihre persönlichen Stärken als Grundlage für ihre Ausbildungsentscheidung kennengelernt. Auch heuer durchlaufen wieder 3.600 Schülerinnen und Schüler aus über 70 Kärntner Schulen den Parcours. 

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