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62 Metalltechniklehrlinge zeigten beim Bundeswettbewerb ihr Können

Der Kärntner Vahid Hankusic von Kostwein Maschinenbau GmbH in Klagenfurt holte in der Kategorie Maschinenbau-, Werkzeugbau- und Zerspanungstechnik den zweiten Platz.

Der Kärntner Vahid Hankusic (Mitte mit Auszeichnung) errang den zweiten Platz in der Kategorie Maschinenbau-, Werkzeugbau- und Zerspanungstechnik
© WKK/kaerntenphoto

Genauigkeit, Schnelligkeit, Geduld und vor allem Zielstrebigkeit bewies Österreichs Metalltechniknachwuchs beim Bundeslehrlingswettbewerb, der diesmal in den Werkstätten des WIFI-Technikzentrums in Klagenfurt über die Bühne ging. 62 Metalltechniklehrlinge – darunter ein Mädchen - aus acht Bundesländern nahmen daran teil. Kärnten war mit insgesamt sieben Lehrlingen vertreten. Sie bogen, schweißten, löteten und feilten an ihren Wettbewerbsstücken.

Harald Schinnerl, WKÖ-Bundesinnungsmeister, und Karl Paulitsch, WKK- Landesinnungsmeister, zeigten sich angesichts der tollen Leistungen und der gelungenen Werkstücke hocherfreut. „Eine Veranstaltung wie diese ist wichtig, da sie die Bedeutung der Handwerksberufe hervorhebt“, so Schinnerl. So mussten beispielsweise die Teilnehmenden der Schmiedetechnik eine Sonnenuhr schmieden. „Die größte Herausforderung war, den Schwung so zu formen, dass es nicht nur schön, sondern auch sehr sauber aussieht“, erzählte Michael Wolf von Bergner Gebhart aus Feldkirchen. In der Kategorie Metallbau- und Blechtechnik musste ein Schwenkkran gefertigt werden. „Besonders herausfordernd waren die zwei verschiedenen Schweißverfahren“, erklärte David Scherr von Energie Klagenfurt.

Silber für Kärnten

Mit Nervenstärke und viel handwerklichem Geschick eroberte Vahid Hankusic von Kostwein Maschinenbau GmbH in Klagenfurt den zweiten Platz in der Kategorie Maschinenbau-, Werkzeugbau- und Zerspanungstechnik. „Ich bin stolz auf seine Leistung. Er hat mit seiner Arbeit eindrucksvoll gezeigt, was er während seiner Ausbildung alles gelernt hat, und konnte dies perfekt beim Wettbewerb umsetzen“, zeigte sich Paulitsch erfreut. Der Wettbewerb wurde als Stationenbetrieb - insgesamt gab es fünf - organisiert. „Der Bewerb wird dadurch facettenreicher und das Berufsbild umfassender abgebildet“, erklärte Leiter Marco Riepl. Vahid Hankusic selbst war, als sein Name aufgerufen wurde, überrascht. „Ich habe schon ein bisserl gehofft, dass ich am Stockerl stehen werde. Dass es dann der zweite Platz geworden ist, hat mich sehr gefreut. Der Wettbewerb war ganz toll. Natürlich ist man angespannt und muss sich die Zeit sehr gut einteilen, damit man das Werkstück in der vorgegebenen Zeit anfertigen kann. Die Kombination von Geschwindigkeit und Genauigkeit war sehr wichtig, der Zeitdruck war enorm“, so Hankusic rückblickend.

Metalltechnik – ein Top-Beruf mit Top-Chancen

Die metalltechnischen Berufe sind nicht mehr eine klassische Männerdomäne, auch bei den Berufswünschen der Frauen stehen sie bereits an sechster Stelle. „Rund 1.000 Frauen arbeiten aktuell in der Metalltechnik“, unterstrich Schinnerl, der sich besonders darüber freute, dass die Branche in den vergangenen zehn Jahren gewachsen ist. „Wir haben 20 Prozent mehr Betriebe, rund ein Drittel davon sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Österreichweit machen die EPU einen Anteil von 35 Prozent aus.“ Auch wenn die Lehrlingszahlen steigen: „Wir brauchen viel mehr qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, wies Schinnerl auf den Fachkräftemangel in der Branche hin. Berufe in der Metalltechnik bieten große Einkommens- und Aufstiegschancen. „Unsere Branche verändert sich technisch ständig. Es ist daher wichtig, sich laufend weiterzuentwickeln und auch weiterzubilden“, so Paulitsch.

Der Wettbewerb war sehr facettenreich und wurde in folgenden Metalltechnik-Lehrberufen ausgetragen. Kärnten war – mit Ausnahme der Fahrzeugbauchtechnik – mit zumindest jeweils einem Teilnehmenden vertreten.

  • Maschinenbautechnik, Werkzeugtechnik & Zerspanungstechnik: Vahid Hankusic, Kostwein Maschinenbau GmbH, Klagenfurt
  • Fahrzeugbautechnik: kein Teilnehmer aus Kärnten
  • Metallbau- und Blechtechnik: David Scherr, Energie Klagenfurt
  • Schmiedetechnik: Michael Wolf, Gebhart Bergner, Himmelberg
  • Stahlbau- und Schweißtechnik: Kois Maximilian, ASTAM Allgemeiner Stahl-, Anlagen- und Maschinenbau GmbH, St. Andrä im Lavanttal; Schorsch Manuel, URBAS Maschinenfabrik GmbH, Völkermarkt
  • Land- und Baumaschinentechnik: Maximilian Hanzmann, Radocha Landtechnik, Bleiburg; Wolfgang Lanzinger, Firma Stumpf, Grafenstein
Derzeit gibt es in Kärnten rund 5.000 Beschäftigte in der Metalltechnik, davon werden aktuell 313 Lehrlinge – ca. 40 davon weiblich - zu künftigen Fachkräften ausgebildet.

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Mag. Manfred Zechner

05 90 90 4-100
manfred.zechner@wkk.or.at

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