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59 neue Baumeister geehrt

Aus ganz Kärnten, aber auch aus Salzburg, Wien und der Steiermark kamen die Absolventen des Baumeisterkurses, die nun ihre Meisterbriefe erhielten. Sie wurden im Rahmen der 26. Kärntner Bauhüttensitzung nach mittelalterlichem Brauch ausgezeichnet.

Zwei Jahre lang haben sie Kurse besucht, sich unzählige Stunden lang vorbereitet und schließlich eine 120-stündige Prüfung erfolgreich absolviert. Die 59 Absolventen, die nun von der BAUAkademie Kärnten ausgezeichnet wurden, haben wahre Schwerstarbeit geleistet und dürfen sich nun Baumeisterin und Baumeister nennen.

Den Abschluss ihrer Ausbildung bildete die 26. Kärntner Bauhüttensitzung mit der Meisterfeier in der Veranstaltungshalle Bau & Technik in Klagenfurt, zu der mehr als 200 Gäste kamen. Dort wurden die Meisterurkunden zu Harfenklängen und im Rahmen einer rituellen Zeremonie überreicht. "Ehrbare Gesellschaft! Wir haben uns hier versammelt, um diese Gesellinnen und Gesellen, die ihre Wanderzeit hinter sich gebracht und ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben, zu ehren", eröffnete Fundator Franz Josef Kollitsch die Sitzung ganz nach mittelalterlichem Brauch.
Gruppenbild: 59 neue Baumeister geehrt

Hans Steiner, Kursleiter und Obmann des Kärntner Baumeisterverbandes, gratulierte den Absolventen zu ihrem erfolgreichen Kursabschluss. "Ganz besonders freut mich heute, dass wir Doktoren, Ingenieure und Partieführer aus dem Tunnelbau ehren, die nun alle Baumeister-Kollegen sind. Ihr bildet die breite Basis unseres Berufsstandes ab", so Steiner.

Nicht nur beruflich, sondern auch regional war die Gruppe der 59 Ausgezeichneten bunt gemischt: Baumeister aus ganz Kärnten sowie aus Salzburg, Wien und der Steiermark legten die Prüfung gemeinsam ab. "Heuer gab es außerdem eine Premiere: Zum ersten Mal erhielten zwei Brüder, Christian und Stefan Krusch aus dem Lavanttal, gemeinsam das Meisterzeugnis. Das gab es bisher noch nie bei der Meisterpromotion",  so Steiner.

Viele der frisch gebackenen Baumeister werden sich auch künftig regelmäßig treffen - und zwar bei Seminaren. "Know-how ist für unsere Branche entscheidend. Einige der Baumeister aus dieser Runde lassen sich derzeit zum Beispiel schon zum Experten für Barrierefreiheit ausbilden und ich bin mir sicher, dass es bald noch mehr sein werden. Die Barrierefreiheit ist eines der großen Zukunftsthemen in der Baubranche", erklärt Obmann Hans Steiner.

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