th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

2-G sorgt für Storno-Kettenreaktion bei Friseuren und Kosmetikern

Kärntens körpernahe Dienstleister berichten von einem Umsatzminus von rund 40 Prozent in der ersten 2-G-Woche. Der Ausfall von Bällen und Weihnachtsfeiern sowie eine Storno-Kettenreaktion lassen aber noch Schlimmeres befürchten.

2-G sorgt für Storno-Kettenreaktion bei Friseuren und Kosmetikern.
© sepero - stock.adobe.com
Friseure, Kosmetiker, Masseure, Fußpfleger und Nagelstudios haben eines gemeinsam: Der Großteil ihrer Kunden sind Stammkunden. Sie buchen ihre Termine oft bereits Wochen oder Monate im Voraus und kommen in regelmäßigen Abständen zum körpernahen Dienstleister ihres Vertrauens. „Stornierungen betreffen deshalb oft nicht nur einen Termin, sondern gleich mehrere“, berichtet Angelika Schawarz, Landesinnungsmeisterin der Kärntner Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure. Damit kommt es zu einer Kettenreaktion: „Viele Kunden haben ihre Termine für den gesamten Winter abgesagt.“

Zusätzliches Minus durch abgesagte Feiern

Ähnlich ist die Situation in den Friseurstudios, so Georg Wilhelmer, Landesinnungsmeister der Kärntner Friseure: „Am Montag haben wir noch gedacht, es wird uns vielleicht nicht so schlimm treffen, aber mittlerweile berichten Kollegen aus ganz Kärnten von großen Umsatzrückgängen.“ Es könnte aber noch schlimmer kommen, befürchtet er: „Die Friseure trifft es momentan doppelt hart. Einerseits durch die 2-G-Regelung, andererseits aufgrund der abgesagten Bälle, Weihnachtsfeiern und Krampuskränzchen. Insgesamt gibt es aufgrund der 2-G-Regelung auch weniger Frequenz und weniger spontane Friseurbesuche. Wir rechnen deshalb mit einem Umsatzminus von zumindest 50 Prozent in den nächsten Wochen.“

Kein Verständnis hat man in der Branche dafür, dass nicht zumindest eine 2,5-G-Regelung für die körpernahen Dienstleister getroffen wurde. Die Voraussetzungen dafür wären auf jeden Fall gegeben, betont Schawarz: „Wir arbeiten mit strengen Hygienekonzepten und haben mit unseren Präventionskonzepten die Anforderungen stets übererfüllt.“ Nun müsse mit einer Zunahme der Schattenwirtschaft gerechnet werden, befürchtet Wilhelmer: „Diese Entwicklung hat es schon bei den Lockdowns gegeben. Und das schädigt nicht nur unsere Branche nachhaltig, sondern hat negative Auswirkungen auf die gesamte Volkswirtschaft durch den Entfall von Steuereinnahmen.“ Sein Appell an die Konsumenten lautet deshalb: „Bitte haltet euch an die Regelungen und besucht weiterhin unsere Betriebe. Sonst fällt uns das allen auf den Kopf.“

Unterstützung dringend erforderlich

Um die Betriebe zu unterstützen, müsse es nun dringend Maßnahmen der Politik geben. Gefordert werden vor allem ein Umsatzersatz sowie ein reduzierter fünfprozentiger Mehrwertsteuersatz auch auf körpernahe Dienstleistungen. Auch im Bereich der Kurzarbeit braucht es Unterstützung, die vor allem schnell greift, so Schawarz und Wilhelmer unisono.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Mag. Manfred Zechner
T 05 90 90 4 - 100
Emanfred.zechner@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

Goach und Mandl

Stammzelltypisierung: Sozialpartner helfen Leben zu retten

Die Wirtschaftskammer Kärnten und die Arbeiterkammer Kärnten starten eine große Stammzelltypisierungsaktion, bei der man sich unkompliziert und in wenigen Minuten registrieren lassen kann, um so möglicherweise ein Leben zu retten. mehr

Paul Haas, ehemaliger Landesvorsitzender, die neuen Landesvorsitzenden Nika Basic und Martin Figge sowie JW-Bundesvorsitzende Christiane Holzinger und JW-Bundesvorstandsmitglied Christoph Heumader

Jungunternehmer feierten und netzwerkten am Wörthersee

Nach coronabedingter Zwangspause war es endlich wieder soweit: Das Team der Jungen Wirtschaft Kärnten lud zum Summer Clubbing in den Electric Garden am Wörthersee. mehr

Jürgen Mandl, Magnus Brunner, Doris Hummer, Josef Herk

Energiesteuern senken: 35.000 Unterschriften an Finanzminister Magnus Brunner überreicht

Die Unternehmerinnen und Unternehmer setzen ein starkes Zeichen für Entlastung: 35.000-mal wurde „unternimmwas“, eine von der WKO ins Leben gerufene Aktion zur Senkung der Energiesteuern, unterzeichnet. Am 29. Juni übergaben die Initiatoren – Wirtschaftskammer Steiermark Präsident Josef Herk, Wirtschaftskammer Oberösterreich Präsidentin Doris Hummer sowie Wirtschaftskammer Kärnten Präsident Jürgen Mandl – diese Unterschriften nun an Finanzminister Magnus Brunner. mehr