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150 Millionen Euro für die Kärntner Wirtschaft

Einen unverzichtbaren Beitrag zum Wirtschafts- und Lebensstandort leistet die Wirtschaftskammer als offizielle Interessenvertretung der Unternehmerinnen und Unternehmer und als Anlaufstelle für wichtige Informationen und Serviceleistungen.

Höfferer, Steinkellner, Mandl
© WKK / Peter Just Helfen 37.000 Unternehmerinnen und Unternehmern dabei, in Kärnten die Fäden zu ziehen: WK-Direktor Meinrad Höfferer, Servicezentrum-Leiterin Jutta Steinkellner und WK-Präsident Jürgen Mandl

"Man sieht immer nur die interessenpolitische Arbeit der Wirtschaftskammer, wenn es um Themen wie Bürokratie oder die Energiewende geht. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs“, erklärte heute Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl bei der Präsentation einer Zweijahresbilanz der Wirtschaftskammer Kärnten. So war etwa die Abwicklung des Härtefallfonds eine der zentralen Aufgaben zur Bewältigung der Coronakrise für die heimische Wirtschaft. Mit 2. Mai ist die vorläufig letzte Phase 4 des HFF in Österreich ausgelaufen, die Zahlen sind auch in Kärnten beeindruckend: Auf der eigens eingerichteten Corona-Hotline der Wirtschaftskammer Kärnten, bei den Kammer-Dienststellen und bei den Mitgliedern der HFF-Task Force sind zwischen 24.2.2020 und 17.5.2022 enorme 770.000 Anfragen per Telefon und E-Mail eingegangen.

Härtefallfonds

Die WK Kärnten hat zur Bewältigung dieses Antragstsunamis kurzfristig eine HFF-Task Force mit bis zu 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebildet, die 144.760 Anträge bearbeitet und in Summe 147,6 Millionen Euro ausbezahlt haben. WK-Direktor Meinrad Höfferer: „Ich glaube nicht, dass es in Österreich noch eine andere Organisation gibt, bei der ein Fördermodell mit fast 145.000 Anträgen ausläuft und zwei Tage später beträgt der Bearbeitungsstand 100 Prozent. Bei anderen Corona-Instrumenten rechnet man mit Wartezeiten bis zur Auszahlung von bis zu zwei Jahren.“ Seit 1. Juli 2022 läuft die dazu gesetzlich vorgesehene externe Prüfung, bei der die WK die etwa 150 betroffenen Kärntner Unternehmen unterstützt.

Cashback-Aktionen

Zu den Leistungen der WK in der Krisenbewältigung kommen noch eine Reihe von Cashback-Aktionen zur Unterstützung der heimischen Betriebe, bei denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WK 84.000 eingereichte Rechnungen bearbeitet, 3,4 Millionen Euro ausbezahlt und damit betriebliche Umsätze von fast 21 Millionen Euro generiert habe, unterstrich Höfferer.

Unternehmerservice

Seit dem Krisenjahr 2020 zeigt sich ein deutliches Plus in den Kontakten zur Wirtschaftskammer, das heißt: Die WK hat bei den Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmern an Bedeutung gewonnen. Knapp 70 Prozent der Mitgliedsbetriebe hatten nach eigener Einschätzung „mehrmals im Jahr“ Kontakt mit der Wirtschaftskammer. Diese hohe Kontaktrate spiegelt sich auch in den konkreten Serviceanfragen wider: Seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 haben sich die Mitgliederanfragen deutlich erhöht. 2021 wurden in der Wirtschaftskammer Kärnten 64.251 Serviceanfragen beantwortet und dokumentiert, um 42 % mehr als 2019. „Das zeigt eindringlich, wie wir unsere Mitgliedsbetriebe unterstützen und schützen“, unterstrich die Leiterin des Servicezentrums, Jutta Steinkellner. 

Anstieg der Serviceanfragen

2017 2018 2019 2020 2021
49.359 49.460 45.304 65.002 64.251

Die hohe Anzahl an Kundenanfragen setzt sich auch 2022 fort. Von Jänner bis März 2022 wurden 14.289 Serviceanfragen bearbeitet und dokumentiert. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber 2019 von 16 %. Die meisten Serviceanfragen entfallen auf EPU und Kleinstunternehmen (1-9 MA), aber größere Betriebe ab 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen das Service der Wirtschaftskammer Kärnten am häufigsten. So machen EPU ca. 66 % der Mitglieder aus, jedoch hatten nur 28 % davon im Jahr 2021 einen Servicekontakt. Bei den Großbetrieben ab 250 MA nutzen ca. 95 % der Mitglieder die WK-Serviceleistungen, bei Betrieben ab 50 MA rund 84 % und bei Betrieben von 10 bis 49 MA liegt der Anteil bei 69 %. Die meisten Serviceanfragen kamen 2021 aus dem Gewerbe & Handwerk, gefolgt vom Handel und dem Tourismus. Durchschnittlich hat ein Unternehmen, das im Jahr 2021 mit der WK Kärnten Kontakt hatte, rund drei Anfragen im Jahr (2,65). Spitzenreiter war ein Unternehmen mit 74 Anfragen, gefolgt von einem mit 70 Anfragen.

Service auf allen Kanälen

Die meisten Anfragen gab es zu den Bereichen Rechtsberatung allgemein, Arbeitsrecht, Förderberatungen, Außenwirtschaftsservice, KV–Auskünfte und Branchenfragen.
Telefonische Gespräche sowie schriftliche Anfragen und der Besuch der Homepage (wko.at) sind die häufigsten Kontaktpunkte. 99.780 Anrufe wurden 2021 in Summe unter der Servicenummer 05 90 90 4 – 777 entgegengenommen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer können auf allen Kanälen mit der Wirtschaftskammer Kontakt aufnehmen: Wer nicht telefonieren will, nutzt den Livechat. Im Jahr 2021 kamen 627 Anfragen auf diesem Weg.

Hilfe in allen Lebenslagen

Für Kleinbetriebe mit wenigen oder keinen Mitarbeitern stellen unvorhergesehene Ereignisse – wie z.B. ein plötzlicher Unfall oder Krankheit – für die Weiterführung des Betriebes eine enorme Herausforderung dar. Unfall, Krankheit oder ähnliche Ereignisse können eine längere Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen und damit die Weiterführung des Betriebes unmöglich machen. Dies bedeutet oft eine Existenzgefährdung des Betriebsinhabers. Ähnlich schwierige Fragen bzw. Sorgen resultieren für Unternehmerinnen häufig aus einer Schwangerschaft. Für solche Notfälle gibt es die „Betriebshilfe“: Im Jahr 2021 wurden 65 Unternehmerinnen und Unternehmer mit der Vermittlung einer Ersatzarbeitskraft unterstützt. Die betroffenen Branchen reichten von Gastronomie/Hotellerie, Handel, Kleintransporte, Gartenservice, chemisches Gewerbe, Landschaftsgärtner, Elektro-Technik, Möbeltischlerei, Kunsthandwerk, Kosmetikstudio, Trafik bis hin zum Maler- und Anstreichergewerbe.

Hohe Mitgliederzufriedenheit

Persönliche Beratungen (telefonisch, schriftlich & persönlich) wurden bei einer repräsentativen Umfrage im Juni 2021 durchschnittlich mit 1,82 beurteilt (Benotung von 1 bis 5; wobei 1 = sehr zufrieden und 5 = sehr unzufrieden). Bei digitalen Services liegt dieser Wert bei 1,96. Die Zufriedenheit ist umso höher, je öfter der Unternehmer bzw. die Unternehmerin mit der Wirtschaftskammer Kontakt hat. Steinkellner: „Das spricht für unsere Leistungen und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Servicezentrum 
Mag. Jutta Steinkellner 
T 05 90 90 4 – 700
jutta.steinkellner@wkk.or.at

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