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100. Ingenieur-Zertifizierung durch die WK Kärnten

Seit gut einem Jahr hat die Wirtschaftskammer Kärnten die Ingenieur-Zertifizierung übernommen. Gestern wurde der 100. Ingenieurtitel an Jasmin Hämmerle von Techno-Holz verliehen.

Fachexperte Dieter Maurer, Zertifizierungsstellenleiter Benno Tosoni, Landesschulinspektor Axel Zafoschnig und Fachexperte Georg Oberzaucher gratulierten Jasmin Hämmerle zur Ingenieurzertifizierung
© WKK/Studiohorst Fachexperte Dieter Maurer, Zertifizierungsstellenleiter Benno Tosoni, Landesschulinspektor Axel Zafoschnig und Fachexperte Georg Oberzaucher gratulierten Jasmin Hämmerle zur Ingenieurzertifizierung
Seit 1. Mai 2017 ist das neue Ingenieurgesetz in Kraft. Dadurch soll der Titel "Ingenieur" europaweit besser verständlich und vergleichbar, als Qualifikation anerkannt, aufgewertet und im österreichischen Qualifikationssystem stärker wahrgenommen werden. In November 2017 wurden die ersten Ingenieur-Zertifizierungen vergeben, gestern - ein gutes Jahr später - folgte die 100. Benno Tosoni, Leiter der Zertifizierungsstelle in der Wirtschaftskammer Kärnten, Landesschulinspektor Axel Zafoschnig sowie die Fachexperten Georg Oberzaucher und Dieter Maurer überreichten Jasmin Hämmerle aus dem Fachbereich Innenarchitektur/Holz die Urkunde bei diesem Jubiläum.

Für Hämmerle war das Ansuchen zur Zertifizierung ein logischer Schritt: "Ich habe nun die nötige Berufserfahrung und fühle mich bereit den Ingenieurstitel zu tragen. Für meine berufliche Weiterentwicklung ist das essentiell." Die Projektauswahl war für die Kärntnerin besonders wichtig, da sie ein breites Spektrum ihres Tätigkeitsfeldes zeigen wollte. Das ist ihr auch gut gelungen, denn ihr mitgebrachtes Sensorboard begeisterte. "Mit dem Sensorboard können auf Berührungen visuelle Veränderungen erfolgen. Künftig soll es auch akustisch oder haptisch wechseln können. Solche interaktiven Flächen können direkt in Möbel integriert werden und sind gerade im Museumsbereich spannend", erklärte die Ingenieurin. 

Die Fachexperten Georg Oberzaucher und Dieter Maurer waren nicht nur vom Sensorboard von Jasmin Hämmerle begeistert, sondern zeigten sich generell über das hohe Niveau erfreut: "Die Kandidaten nehmen durch ihre Einreichung einiges auf sich und müssen sich natürlich auch gut vorbereiten. Es ist überaus erfreulich zu sehen, wie gut sich die Kolleginnen und Kollegen beruflich etabliert haben und welch hohes Niveau bei den Fachgesprächen geboten wird." Für Landesschulinspektor Axel Zafoschnig ist vor allem die internationale Anpassung des Ingenieurstitels von großer Bedeutung. "Wir haben massiv dafür gekämpft, dass der Titel ,Ingenieur' europaweit anerkannt wird. Seit 2017 findet sich der Titel auf Stufe 6 im europäischen Qualifikationsrahmen wieder und ist somit dem Meister und Bachelor gleichgestellt", erklärt Zafoschnig. Auch für die Arbeit der Wirtschaftskammer Kärnten findet der Landesschulinspektor lobende Worte: "Die 100. Ingenieur-Zertifizierung in so kurzer Zeit zeigt, dass wir mit dieser Qualifizierungsmaßnahme am Punkt sind. Die Abwicklung durch die Wirtschaftskammer Kärnten ist stets professionell und unkompliziert."

Der Nationale Qualifikationsrahmen (NQR), der auf der Grundlage des europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) 2016 in Kraft getreten ist, ermöglicht europaweit eine bessere Vergleichbarkeit von Qualifikationen auf Basis einer achtstufigen Skala. Um die Grundlage für eine Einstufung der Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Stufe 6 des NQR zu schaffen, wurde das Verfahren zur Erlangung des Titels neu geregelt. Absolventinnen und Absolventen einer Reife- und Diplomprüfung einer höheren technischen und gewerblichen Lehranstalt (HTL), einer HTL-Sonderform (Kolleg, Aufbaulehrgang), eines gleichwertigen in- oder ausländischen Abschlusses oder anderer inhaltlich vergleichbare Qualifikationen können nach Absolvierung eines Fachgespräches mit zwei Experten, in dem die entsprechende Praxistätigkeit überprüft wird, die Ingenieurqualifikation erhalten.

Die neue Qualifikation ersetzt die bisherige Standesbezeichnung und wertet sie auf. Damit können Absolventen der technischen Fachrichtungen von HTL und vergleichbarer Bildungswege nach entsprechend qualifizierter Praxis durch den Namenszusatz "Ingenieur" adäquat dokumentieren. Das Ingenieur-Zertifizierungsverfahren besteht aus zwei Teilen: aus dem schriftlichen Antrag und dem Fachgespräch. Die Ingenieur-Zertifizierungsstellen der Wirtschaftskammern wurden durch das Bundesministerium mit dieser Aufgabe betraut. "Wir freuen uns sehr, dass das Angebot so gut angenommen wird und sich so viele motivierte Fachkräfte dazu entschließen den international anerkannten Titel ,Ingenieur' anzustreben", meint Zertifizierungsstellenleiter Benno Tosoni.


Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Ingenieur-Zertifizierungsstelle
Mag. Benno Tosoni
T 05 90 904 - 850
Ebenno.tosoni@wkk.or.at

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