th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Industriekonjunktur Burgenland – 2. Quartal

Burgenländischer Industriekonjunkturmotor brummt, wird aber leiser

Die aktuelle Konjunkturumfrage bei den burgenländischen Industriebetrieben weist trotz wirtschaftspolitischer Unsicherheiten insgesamt eine leicht abgeschwächte aber weiterhin positive Einschätzung der Konjunktur. Mittlerweile bestätigt sich bei den meisten Betrieben, dass der Konjunkturhöchststand überschritten ist.

Glasscheiben, Zeichung, Hand, Diagramm
© Rainer Berg / Westend61 / picturedesk.com

Die aktuelle Geschäftslage bei den burgenländischen Unternehmen zeigt sich gegenüber den vorigen Quartalen aktuell auf einem leicht reduzierten aber weiterhin guten Niveau.

Während die aktuellen Auftragsbestände auf fast gleichem Niveau wie im vergangenen Quartal liegen, gehen die Unternehmen in den nächsten sechs Monaten von einer weiteren leichten Abschwächung der Konjunktur aus. „Umso wichtiger für den Industrie- und Arbeitsstandort Burgenland sind daher positive Impulse durch eine zukünftige Regierung nach den Wahlen auf Bundes- und Landesebene.“, fordert Spartenobmann Dallos.

Gegen den allgemeinen Trend erfreulich zeigt sich die aktuelle Situation bei den Auslandsaufträgen. Trotz globaler Unsicherheiten aufgrund von Handelskonflikten und einem drohenden Brexit halten sich die Auslandsaufträge der burgenländischen Unternehmen auf einem hohen Niveau.

Ein beständiges Bild zeigt sich beim Mitarbeiterstand in der burgenländischen Industrie. Die gut ausgebildeten Fachkräfte sollen trotz leichter Abkühlung der Konjunktur auch in den nächsten Monaten gehalten werden. Der Fachkräftemangel ist jedoch nach wie vor eine große Herausforderung für die meisten Betriebe.

Die Industrie bleibt einer der wichtigsten Konjunkturmotoren im Burgenland. Aufgrund der für die Zukunft etwas verhaltenen Aussichten könnte ein standortpolitischer Impuls in dieser sensiblen konjunkturellen Phase die wirtschaftliche Entwicklung deutlich unterstützen. Auf Bundesebene war die von der vorherigen Bundesregierung vorgelegte Steuerreform ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. „Dieser Reformkurs sollte auch eine neue Regierung weiterführen und so rasch als möglich Menschen und Unternehmen spürbar entlasten. Voraussetzung dabei wäre allerdings die Vermeidung von standortbelastenden „Wahlzuckerl“ im Nationalrat vor der Wahl und eine bald handlungsfähige neue Bundesregierung.“, so Spartenobmann Dallos. 

Die Konjunkturumfrage des zweiten Quartals 2019 im Detail

Die Beurteilung der derzeitigen Geschäftslage zeigt sich etwas zurückhaltender als im Vorquartal. 54 Prozent (76) der Industriebetriebe bewerten sie immer noch als steigend, 45 Prozent (24) der Betriebe sehen sie als konstant und niemand der Befragten (1) als fallend. 

Beim derzeitigen Auftragsbestand zeigt sich ein konstantes Bild. 74 Prozent (76) der befragten Unternehmen sehen positive Auftragsbestände. Als durchschnittlich wird dieser von 24 Prozent (24) eingeschätzt und 2 Prozent der Unternehmen (0) beurteilen den derzeitigen Auftragsbestand als schlecht.

Die derzeitigen Auslandsaufträge werden sehr positiv eingeschätzt. 61 Prozent (48) beurteilen sie als gut, 37 Prozent (51) der Betriebe bewerten sie als durchschnittlich und 2 Prozent (1) der Befragten als schlecht.

So positiv wie schon lange nicht, ist die Einschätzung der Verkaufspreise in drei Monaten. 26 Prozent (3) der befragten Betriebe geht davon aus, dass die Verkaufspreise in 3 Monaten steigen werden. 72 Prozent (91) der befragten Unternehmen erwarten stabile Preise und 2 Prozent (6) erwarten fallende Verkaufspreise.

Praktisch unverändert wird der Beschäftigtenstand in 3 Monaten beurteilt. 1 Prozent (3) rechnen mit einem steigenden Beschäftigtenstand. Als durchschnittlich wird er von 96 Prozent (93) der befragten Unternehmen bewertet und 3 Prozent (4) der Betriebe erwarten einen schlechten Beschäftigtenstand in 3 Monaten.

Etwas zurückhaltender wird die Entwicklung der Geschäftslage in sechs Monaten beurteilt. 17 Prozent (21) der befragten Unternehmen bewerten sie als gut. 53 Prozent (64) bezeichnen sie als durchschnittlich und leider 30 Prozent (15) erwarten eine schlechtere Geschäftslage in 6 Monaten.

Die Klammerwerte sind jeweils die Vergleichswerte des 1. Quartals 2019.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Transport und Verkehr