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Wirtschaftsparlament I

Wirtschaftskammer als Wirtschaftspartner

Heute trafen sich die Delegierten zum Burgenländischen Wirtschaftsparlament in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt. Im Fokus: Die Reform der Wirtschaftskammer-Organisation und Zukunftsthemen für Wirtschaft und Gesellschaft.

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Schwerpunktthemen des heutigen Wirtschaftsparlaments in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt waren Weichenstellungen für die Wirtschaftskammer und die Wirtschaft im Burgenland. Präsident Honorarkonsul Ing. Peter Nemeth thematisierte die Wirtschaftskammer-Reform ebenso wie die Chancen der Digitalisierung sowie Maßnahmen für mehr Cyber-Sicherheit.

 

Kammerreform erfordert Umstrukturierung

Die Entlastung der Unternehmen durch die Beseitigung der Mehrfach-Grundumlagenpflicht sowie die Befreiung von Neugründern von der Grundumlage im ersten Jahr nach der Gründung wurde im Zuge der Kammerreform bereits bundesweit beschlossen. „Um den heimischen Unternehmen nach der Kammerreform – trotz sinkenden Einnahmen - ein erweitertes Leistungsangebot bieten zu können, wird mit 1.1.2019 ein Prozess zur Neustrukturierung und Effizienzsteigerung gestartet“, erläutert Präsident Ing. Peter Nemeth. „Veränderungen begünstigen bekanntlich nur den, der gut darauf vorbereitet ist. Entsprechend haben wir und werden wir uns weiter auf diese neuen Gegebenheiten einstellen. Wir wollen uns über Leistung definieren.“

      

Standort-Dialog – Zukunftsweisende Handlungsempfehlungen

Was wichtig ist und was für Unternehmen noch wichtig wird, war Thema beim Standort-Dialog, einer gemeinsamen Initiative der Wirtschaftskammer mit dem Land Burgenland. Zahlreiche Arbeitspakete wurden geschnürt und sollen noch heuer zur Umsetzung kommen.

„Ziel dieses Projekts ist es, Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Menschen zu entwickeln, um das Burgenland zum wirtschaftsfreundlichsten Bundesland Österreichs zu machen“, erklärt Nemeth.

„Wirtschaftsfreundlich im Sinne von der beste Platz mit der bestmöglichen Infrastruktur, um Unternehmer zu sein. Wirtschaftsfreundlich aber auch dahingehend, dass viele Menschen im Land attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze und hohe Lebensqualität in einem intakten Umfeld vorfinden.“

 

Digitalisierung und Cyber-Sicherheit

Viele Klein- und Kleinstunternehmen, die täglich um Kunden und Aufträge kämpfen, brauchen Unterstützung durch gutes Service und innovative Ideen, damit sie in diesen wirtschaftlich bewegten Zeiten überleben und wachsen können. „Wir möchten die Unternehmen durch kreative Ansätze auf die Anforderungen der Zukunft bestmöglich vorbereiten. Ein Schwerpunkt ist ganz sicherlich die Digitalisierung, auf die es sich als Unternehmer und als Wirtschaftskammer vorzubereiten gilt“, so Nemeth.

Die Möglichkeiten, die die Technik bietet, bringt aber nicht nur Gutes. Unternehmern stehen mehr und mehr im Visier von Betrügern, die es auf die Daten der Unternehmen abgesehen haben und großen Schaden verursachen.

„Wir starten daher demnächst mit einer Cyber-Security-Hotline, die 24 Stunden, 7 Tage die Woche besetzt ist, um größere Schäden von unseren Betrieben abzuwenden“, verspricht Präsident Peter Nemeth.

 

Eine klare Absage erteilte der Wirtschaftskammerpräsident all jenen, die das Kammersystem zerschlagen wollen und damit das Solidarsystem zerstören würden: „Die Wirtschaftskammer und ihre Funktionäre dienen keinem Selbstzweck, sondern sie arbeiten engagiert für die Mitglieder, für die Interessen der Branche, der Region und der gesamten burgenländischen Wirtschaft.“


Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Nemeth
Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Nemeth


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