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Wirtschaftskammer kritisiert Quarantäne-Chaos

Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth fordert eine Neubewertung im Umgang mit Omikron. Zu viele Menschen müssen symptomlos in Quarantäne und fehlen den Betrieben.

© WKB/Lexi

10.614 Burgenländerinnen und Burgenländer befinden sich Stand heute in behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne, davon viele ohne Symptome. „Wir fordern eine Neubewertung der Situation“, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth. „Die aktuelle Praxis durch die Behörden sorgt für Chaos und Verunsicherung. Viele Betriebe kommen dadurch an ihre Leistungsgrenze, oft fehlt die halbe Belegschaft.“ 

 

Die Empfehlung des Gesundheitsministeriums sieht klar vor, dass Menschen, die zum Beispiel dreimal geimpft oder zweimal geimpft und einmal genesen sind, nicht als K1-Personen gelten und damit auch nicht in Quarantäne müssen. Scheinbar werde das nicht von allen Behörden so ausgelegt. Auch bei positiv Getesteten ohne Symptome sei die Möglichkeit des Freitestens erst nach frühestens sieben Tagen nur schwer verständlich. „In Wahrheit ist das für niemanden mehr nachvollziehbar, dass Menschen, die sich nicht krank fühlen und nicht krank sind, behördlich abgesondert in Quarantäne müssen und damit von ihrem Arbeitsplatz ferngehalten werden“, so der Wirtschaftskammerpräsident.


Burgenlands Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth
© WKB/Mädl Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth

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