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Wir schauen auf die (regionale) Wirtschaft – sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit stärkt Standort

Die gesetzliche Mitgliedschaft sorgt dafür, dass Unternehmen aller Größen und Branchen auf eine starke Interessenvertretung zählen können

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Arbeiterkammer-Präsident Gerhard Michalitsch, Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth und Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Stefan Hautzinger waren sich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in der Sache einig: Sie sehen sich als Vertreter einer funktionierenden Sozialpartnerschaft, die in dieser Form auch erhalten bleiben müsse.

 

Eine Wirtschaft, die mit einer Stimme spricht und sich nicht auseinanderdividieren lässt, setzt einfach mehr durch. Jedes Unternehmen ist sicher vertreten – ganz unabhängig von seiner finanziellen Stärke. Weil nur 4-5 Prozent der Bevölkerung Unternehmerinnen und Unternehmer sind, ist die gemeinsame, solidarische Interessenvertretung besonders wichtig. „Damit ist klar, dass die Pflichtmitgliedschaft nicht erfunden wurde, um die Kammern mächtiger zu machen, sondern vielmehr um die Allmacht des Staates zu verhindern“, erklärt WK-Präsident Ing. Peter Nemeth. Dank der gesetzlichen Mitgliedschaft regelt die Wirtschaft viele Themen selbst. Zum Beispiel ist die praxisnahe und zeitgemäße Ausbildung. Der Staat hinkt gerade bei der Umsetzung von Bildungsfragen der Realität hinterher. Im Burgenland hat die Wirtschaftskammer das mit dem Projekt „Optimierung der Lehrlingsausbildung“ gezeigt, bei dem beispielweise Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer eng zusammenarbeiten. Aber auch andere Projekte, wie der faire Wettbewerb beim Arbeiten über die Grenze, der burgenländische Winter-Handwerkerbonus oder in der Landwirtschaft die Kooperation zwischen Gastronomie und den Erzeugern landwirtschaftlicher Produkte sind Ergebnisse der guten sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit im Burgenland. 

 

Die Leistungen der Wirtschaftskammern nützen nicht nur allen Betrieben, die sie direkt in Anspruch nehmen, sondern dem gesamten Standort. Die solidarische Pflichtmitgliedschaft ermöglicht auf Branchenebene den Abschluss zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und fördert damit Standorterfolg und sozialen Frieden. Die solidarische Finanzierung wiederum sorgt dafür, dass Unternehmen aller Größen und Branchen erfolgsentscheidende Serviceleistungen nutzen können. Vom Gründerservice bis zur Exportberatung.

 

„Das Kammersystem ist keineswegs Teil des Problems, als das sich manche bemühen, uns hinzustellen. Wir sind Teil der Lösung, mit unserem steten Drängen nach Reformen, mit unseren substantiellen Programmen für einen international erfolgreichen Wirtschaftsstandort, mit unseren Vorschlägen, Projekten und Initiativen. Oder anders gesagt, wir schauen auf die Wirtschaft – Arbeitgeber und Arbeitnehmer - , auch wenn gerade keine Wahlen sind“, ergänzt Nemeth.

 

„Die Sozialpartnerschaft ist der Garant für den sozialen Frieden im Land, sagte AK-Präsident Michalitsch.

Die Arbeiterkammer Burgenland vertritt rund 100.000 Arbeitnehmer. Durchschnittlich zahlt jeder 0,5 Prozent seines Lohns an die Kammer.

Die große Kraft der Kammern sei der interne Interessenausgleich, sagte Landwirtschaftskammer-Präsident Hautzinger. „Damit ist es auch möglich, nach außen hin einen gemeinsamen Standpunkt zu vertreten beziehungsweise Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen abzugeben, mit einer Stimme zu sprechen“, so Hautzinger.


Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Stefan Hautzinger, Arbeiterkammer-Präsident Gerhard Michalitsch und Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth
Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Stefan Hautzinger, Arbeiterkammer-Präsident Gerhard Michalitsch und Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth

 

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