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Was wäre das Burgenland ohne seine Gasthäuser?

Stiefmütterliche Behandlung bei Fördervergabe

Nahversorgungsbetriebe und Buschenschenker im Burgenland können bei der Landesregierung um eine Investitionsförderung ansuchen. Leider können die burgenländischen Gastronomiebetriebe nicht aus dem 1,6 Millionen Euro schweren Fördertopf schöpfen, obwohl sie doch über das ganze Jahre – nicht wie die Buschenschenken für einige Wochen – eine wichtige Nahversorgungsfunktion in der ländlichen Region erfüllen.
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Bis zu 40 Prozent der anrechenbaren Investitionskosten können über das EU-Programm für ländliche Entwicklung (ELER) ersetzt werden. Insgesamt stehen über 1,6 Millionen Euro aus diesem Projekt zur Verfügung. Leider können Gastronomiebetriebe nicht von dem Förderangebot profitieren.

 „Wo bleibt die heimische Gastronomie?“, fragt Georg Derdak, der die Sorgen und Nöte der Wirte kennt, da er selbst einen Landgasthof im mittleren Burgenland geführt hat. „Einige Gasthäuser in ländlichen Regionen betreiben auch ein kleines Lebensmittelgeschäft, um die örtliche Bevölkerung zu versorgen. Sie bieten „Essen auf Rädern“ damit sie einerseits ihr Angebot erweitern, ihre Küche auslasten und andererseits die Menschen im Dorf versorgen, wie etwa in Kindergärten, Tagesheimen oder Senioren zuhause.“ Er reagiert als Unternehmer und Obmann-Stellvertreter der burgenländischen Hotellerie mit großem Unverständnis auf das von Landesrätin Verena Dunst propagierte Förderprogramm, insbesondere auf die Förderkriterien, die die heimische Gastronomie nicht berücksichtigen.

„Länder und Gemeinden müssen jetzt auf ihre Gastwirte schauen“, mahnt Derdak. „Jammern, wenn das letzte Gasthaus im Dorf schließt, ist zu spät. Wir haben auch kein Verständnis dafür, wenn dann händeringend nach Vereinen gesucht wird, die die Aufgaben der Gastwirte übernehmen. Das könnte man anders haben! Wir fordern, dass auch die Investitionen von Gastronomen gefördert werden, damit die Struktur im ländlichen Raum erhalten bleibt!“.

 

Förderungen seien kein Geschenk, so Derdak: „Sie werden aus Steuermitteln finanziert, dann sollen sie auch wieder denen zugutekommen, die einzahlen – der Bevölkerung.“ 

KommR Georg Derdak
KommR Georg Derdak

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