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Warum Mann/Frau Unternehmer wird….

Gründerland Burgenland

Jährlich werden im Burgenland durchschnittlich 1.700 Unternehmen gegründet. Damit liegt das Burgenland österreichweit im Spitzenfeld. Dass das auch so bleibt, setzt die Junge Wirtschaft Burgenland Initiativen und wünscht sich eine Förderung speziell bei Betriebsübernahmen.

© WKB

Österreichweit gab es 2018 eine Gründungsintensität (Anteil Neugründungen in Relation zu den Gesamtunternehmen) von 7,4. Im Burgenland lag diese bei 8,9! Das bedeutet, dass 8,9 % der burgenländischen Betriebe im Jahr 2018 neu gegründet wurden. An der Spitze liegt dabei der Bezirk Güssing mit 11,8, am Ende des Landesrankings der Bezirk Jennersdorf mit 7,3.

 

Das Durchschnittsalter der Unternehmensgründer bleibt relativ gleich, es liegt österreichweit bei knapp 40 Jahren. Im Burgenland sind die Gründer sogar etwas älter, mit 43,6 Jahren. Die meisten Gründungen erfolgen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren (27,3%). Danach folgt die Gruppe der 40 bis 50-Jährigen mit 23,5 %, dahinter die 20 bis 30-Jährigen mit 23,3 %. „Die Gründer stürzen sich nicht unvorbereitet in die Selbständigkeit, sie sammeln zuerst Berufserfahrung und wägen ganz genau ab, ob sie sich selbständig machen“, erklärt Natascha Kummer von der Wirtschaftskammer Burgenland.

 

Die Top-Branchen bei den Neugründungen sind Personenbetreuer, Unternehmensberater, Buchhalter, EDV-Dienstleister und der Direktvertrieb. „Das sind die Branchen, in denen es die meisten Ein-Personen-Unternehmen gibt, weshalb die meisten Neugründer auch sogenannte „EPU“ sind, so Kummer.

 

Seit 1993 wurden im Burgenland 31.233 Unternehmen im Burgenland gegründet. „1.685 Neugründungen gab es 2018, rund 200 davon kamen durch Betriebsübernahmen zustande, erklärt Bettina Pauschenwein, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

 

Die Motive warum sich jemand selbständig macht sind eindeutig:

 

  • „Will in meiner Zeit- und Lebensgestaltung flexibler sein“  70,57%
  • „Wollte lieber mein eigener Chef sein“                                    69,05%
  • „Wollte das Ausmaß an Verantwortung, das ich als Angestellter

zu tragen hatte, ins eigene Unternehmen einbringen“                   61,56%

 

Förderung bei Betriebsübernahmen

Pauschenwein erklärt die Vorteile einer Übernahme: „Bei einer Betriebsübernahme gibt es die Vorteile, dass schon ein Kundenstock, ein Geschäft, Mitarbeiter usw. vorhanden sind. Dennoch, eine Betriebsübergabe ist ein schwieriger Prozess und wird oftmals unterschätzt. Die Junge Wirtschaft Burgenland bietet für Betriebsübernahmen Beratung an, um die beste Lösung für beide Seiten zu erzielen und mögliche Konflikte frühzeitig zu verhindern.“

 

„Gerade die Übernahme von bestehenden Betrieben trägt auch viel für die Nachhaltigkeit im Burgenland bei. Leerstehende Hallen und Geschäftslokale werden vermieden, Arbeitsplätze in der Region bleiben erhalten. Die Junge Wirtschaft macht sich daher für eine Landesförderung bei Betriebsübernahmen stark. Diese soll einen zusätzlichen Anreiz schaffen, Bestehendes fortzuführen und zu erhalten“, erklärt Pauschenwein.

 

Junge Wirtschaft als größte Unternehmensplattform

Für die Jungunternehmer aus dem Burgenland bietet die Junge Wirtschaft Burgenland bis zum 40. Lebensjahr die größte Unternehmerplattform Österreichs.

 

Die Junge Wirtschaft ist Anwalt und Lobby für 120.000 junge Unternehmer in ganz Österreich. Mit über 37.000 aktiven Mitgliedern setzt sie sich dafür ein, dass junges Wirtschaften Zukunft und die Selbstständigkeit Vorrang hat. Ein starkes Forderungsprogramm zeigt, wie die Zukunft der Jungunternehmerpolitik konkret aussehen muss. Auf Basis ihrer zahlreichen Erfolge (z.B. Erleichterungen für Gründer) sorgt die Junge Wirtschaft dafür, dass Österreichs Politik für junge Unternehmer in Bewegung bleibt.

 

„Durch das große Netzwerk und durch verschiedene Veranstaltungen gibt es viele Möglichkeiten, Geschäftskontakte für eine erfolgreiche Zukunft des eigenen Unternehmens in der Jungen Wirtschaft zu knüpfen“, stellt Bettina Pauschenwein die Junge Wirtschaft als starken Partner für die burgenländischen Jungunternehmer dar. 


Natascha Kummer (l.) und JW-Landesvorsitzende Bettina Pauschenwein
© WKB Natascha Kummer (l.) und JW-Landesvorsitzende Bettina Pauschenwein

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