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Trotz Corona bleibt die Lehre hoch im Kurs

Obwohl die Wirtschaft kontinuierlich hochgefahren wird, hat die Corona-Krise weiter starke Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeitsmarkt. Die Lehre steht bei den Betrieben allerdings nach wie vor hoch im Kurs.
© WKB

„Die Lehre und damit die Berufsausbildung unserer Jugendlichen hat einen enormen Stellenwert für unsere Betriebe. Trotzdem wird die Corona-Krise ihre Spuren auch am Lehrlingsmarkt hinterlassen. Deshalb arbeiten wir an einem umfassenden Paket, damit es nicht zu einer Lücke bei den Fachkräften von morgen kommt“, sagt Harald Schermann, Direktor-Stellvertreter in der Wirtschaftskammer Burgenland und WIFI-Institutsleiter.

 

Aufgrund der Rückmeldungen der Lehrbetriebe zeichne sich derzeit ein leichter Rückgang bei den Lehrlingen im ersten Lehrjahr ab. „Wir können hier seriös noch keine Zahlen nennen, aber natürlich werden Ausbildungsbetriebe angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen die Aufnahme von neuen Lehrlingen hinterfragen oder dazu gar nicht in der Lage sein. Die Lehre ist unser wichtigstes Instrument zur Fachkräftesicherung und wir müssen insbesondere den kleinen und mittleren Ausbildungsbetrieben durch kluge und zielführende Maßnahmen die Möglichkeiten geben, neue Jugendliche in die Ausbildung zu nehmen und sie dabei unterstützen“, so Schermann.

Eine Überbrückungsmaßnahme kann sein, Jugendliche, die nicht sofort einen Lehrplatz finden, so auszubilden, dass sie nach ein bis zwei Jahren, top-vorbereitet auf einen Arbeitsplatz in der Wirtschaft einsteigen können. Hier arbeitet das WIFI derzeit umfassende Konzepte aus, etwa für die Bereiche Tourismus, Mechatronik, Metalltechnik oder auch Friseure.  


Schermann: „Wir können angepasst an die Bedürfnisse der Wirtschaft, rasch und flexibel neue Schwerpunkte im überbetrieblichen Ausbildungsbereich anbieten, um so jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Ein Modell, dass sich schon jetzt bewährt.“ 


Ziel bleibe immer, die Jugendlichen so schnell wie möglich für die Betriebe fit zu machen. Neben der fachlichen Berufsausbildung stehen aber auch Themen wie Berufsorientierung, Umgangsformen und Persönlichkeitsentwicklung auf dem Unterrichtsplan. 


Aktuell sind 80 Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren in überbetrieblichen Ausbildungsformen im WIFI Burgenland. „Wir haben hier viel Know how und die Erfolgsquote kann sich sehen lassen“, so Schermann, „rund drei Viertel schaffen schon nach dem ersten Lehrjahr den Einstieg in ein Unternehmen.“


Die Zukunft liegt bei der Jugend - nach der Corona-Krise geauso wie davor
© WKB Die Zukunft liegt bei der Jugend - nach der Corona-Krise geauso wie davor