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Vom Pferdefuhrwerk zum modernen Dienstleister

Pressegespräch und Buchpräsentation Güterbeförderung

Der wirtschaftliche Aufstieg des Burgenlandes ist untrennbar mit der Transportwirtschaft verbunden. In einem neu veröffentlichten Buch werden die Rolle des LKW und die Bedeutung der burgenländischen Transportwirtschaft historisch beleuchtet.
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Die burgenländische „Transportwirtschaft“ trägt auf vielfältige Weise zur hohen Lebensqualität in unserem Land bei. 510 Betriebe mit 2.800 Beschäftigten versorgen die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs und sichern die Nahversorgung in der Region. Sie beliefern die Betriebe „just in time“ mit Rohstoffen, Waren sowie Gütern und sind Dienstleister für die österreichische Exportwirtschaft. „Das heimische Transportgewerbe ist somit Motor für die Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufes und des Wirtschaftsstandortes Burgenland“, so Mag. Roman Eder, MBA, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung der Wirtschaftskammer.

 

Gemeinsames Buchprojekt „Lkw und Transportwirtschaft im Burgenland“

„Wer nicht weiß, woher er kommt, der weiß auch nicht wohin er geht“. Diese alte Weisheit trifft auch auf unsere Transportbranche zu. Wir haben uns daher entschlossen, bei der Erstellung dieses Buches als Kooperationspartner und Sponsor mitzuwirken, um „alte Zeiten“ rund um die Transportwirtschaft und den Lkw zu dokumentieren und für die Nachwelt zu bewahren. Mittlerweile hat die Digitalisierung auch in unserer Branche Einzug gehalten und bietet neue Chancen, die es zu nutzen gilt. Vom Pferdefrächter zum internationalen Transportunternehmen mit modernen umweltfreundlichen EURO 6 Motoren lässt sich die Entwicklung der Branche im vergangenen Jahrhundert zusammenfassen“, so Fachgruppengeschäftsführer Bernhard Dillhof.

       

„In Folge des Erscheinens meiner beiden Bücher ´Motorräder im Burgenland` und `Autos im Burgenland` wurde ich immer wieder darauf angesprochen, auch etwas zum Thema `LKW` zu machen. Ich habe daher vor ca. zwei Jahren dieses Projekt gestartet und mit Unterstützung der Wirtschaftskammer sensationelles Bildmaterial im ganzen Burgenland gesammelt – von Kittsee bis Kalch. Mittlerweile habe ich einen Fundus von 1000 Bildern und wir überlegen auch einen zweiten Band zu machen. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie der LKW das Pferdefuhrwerk ablöste und die Transportwirtschaft an der Entwicklung und am Wiederaufbau des Burgenlandes maßgebeblich beteiligt war“, so Buchautor Ing. Norbert Pingitzer.

 

Exportwirtschaft auf LKW angewiesen

Jeder 3. Arbeitsplatz in Österreich hängt an der Exportwirtschaft. Im Vorjahr wurden Waren im Wert von rund 2 Milliarden Euro vom Burgenland in die ganze Welt exportiert. Die Nachbarländer, wie Deutschland, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Slowenien und Italien zählen zu den Hauptexportländern der burgenländischen Wirtschaft.

„Hier ist der Lkw unverzichtbares Transportmittel – schnell, zuverlässig und flexibel“, so Eder.


Umweltfreundliche LKW

Die Unternehmen haben in den letzten Jahren große Investitionen in die Modernisierung ihres Fuhrparks getätigt. Laut einer Studie emittieren selbst in der modernsten Schadstoffklasse EURO 6 viele Diesel-Pkw die doppelte Menge Stickoxide aus als LKW.

„Unsere Umweltbilanz kann sich sehen lassen, der Kraftstoffverbrauch von LKW wurde in den letzten 20 Jahren um ein Drittel verringert und der Schadstoffausstoß konnte sogar um 97 Prozent reduziert werden“, verweist Dillhof auf diese positive Entwicklung.

          

Sichere LKW-Fahrer

Die LKW-Fahrer sind neben den Autobuslenkern die einzigen Verkehrsteilnehmer, die alle fünf Jahre eine Schulung von 35 Stunden absolvieren müssen. „Hier werden wichtige Inhalte wie Brems- und Sicherheitstechnik, spritsparendes Fahren, Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung und Gesundheitsvorsorge für die Lenker unterrichtet. Daher sind unsere Lenker auch die sichersten Verkehrsteilnehmer“, so Obmann Roman Eder. Laut Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sind bei einem Unfall mit Lkw-Beteiligung zu 71 Prozent die Pkw-Lenker Unfallverursacher.

 

Regional und nachhaltig

Die Transportwirtschaft sichert nicht nur regionale Arbeitsplätze, sondern ist für die Versorgung unverzichtbar. Laut Bericht des Rechnungshofes aus dem Jahr 2012 beginnt sinnvoller Gütertransport auf der Bahn erst ab einer Distanz von 300 km Transportstrecke. 85 Prozent des LKW-Verkehrs auf Österreichs Straßen haben den Ausgangs- und/oder Endpunkt ihrer Fahrt in Österreich und 90 Prozent dieser Fahrten haben eine Distanz unter 150 Kilometer. „Wir bringen was Sie täglich brauchen und fahren keinen Kilometer zu viel“, bringt es Dillhof auf den Punkt.

 

Bundesstraßenfinanzierung durch LKW-Maut

Laut Geschäftsbericht 2016 der ASFINAG kommen ca. 70 Prozent der Einnahmen der Straßenbemautung alleine aus der LKW-Maut. „Das bedeutet, dass die Transportwirtschaft zum Großteil die Kosten für den Bau und die Erhaltung der Autobahnen und Schellstraßen trägt“, so Eder.

 

Zum Vergleich:

  • Eine LKW Fahrt (EURO 6, 4 Achsen) von Oberwart nach Wien und retour (238 Autobahnkilometer) – Mautkosten € 89,11;
  • PKW Jahres-Vignette – Kosten € 86,40;

Gemeinsames Projekt für Volksschulen erfolgreich abgeschlossen

Wie kommt die Milch und die Schokolade in den Supermarkt, wie kommen die Möbel nach Hause, wer liefert die Pellets oder das Heizöl für den Winter?

„Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit dem Landesschulrat haben wir 47 Schulklassen besucht und konnten in spielerischer Art und Weise den Kindern in der Volksschule die wirtschaftliche Bedeutung des Lkw und der Transportwirtschaft vermitteln. Eine willkommene Abwechslung im Schulalltag für Kinder und Lehrer“, so Dillhof.

 
Ing. Norbert Pingitzer, Mag. Carina Riegler, Mag. Roman Eder, MBA und Bernhard Dillhof präsentieren das neue Buch
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