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Versicherungsagenten: tragende Säule der Wirtschaft

Ein stabiles und krisensicheres Vertriebsnetzwerk

Das Bundesgremium der Versicherungsagenten führte gemeinsam mit der KMU-Forschung Austria erstmals eine österreichweite Branchenstudie durch – mit spannenden Erkenntnissen.

© Adobe Stock

„Ein-Personen-Unternehmen machen mehr als die Hälfte aller Unternehmen im Burgenland aus und sind somit eine tragende Säule der burgenländischen Wirtschaft“, so Klaus Duller, Obmann des Landesgremiums der Versicherungsagenten und ergänzt: „Das heißt, Versicherungsagenten stehen für das im Burgenland so wichtige kleinstrukturierte, familiengeführte Unternehmertum“.

In Österreich sind mehr als zwei Drittel der Versicherungsagenten hauptberuflich tätig. Sie investieren durchschnittlich 43 Wochenstunden in ihre Arbeit. Fast 40 % der hauptberuflichen Versicherungsprofis betreuen mehr als 750 Kunden. Die Mehrheit der Versicherungsagenten (57 %) arbeitet als Einfachagentur, der Rest als Mehrfachagentur für zwei oder mehrere Versicherer.  

„Großen Wert legen die Versicherungsagenten auch auf Weiterbildung. Das ist mit ein Grund, warum unsere Kunden die Beratungskompetenz sehr schätzen“, sagt Duller. Konkret messen 96 % der Versicherungsagenten der kontinuierlichen Weiterbildung hohe Bedeutung bei. 88 % kennen und schätzen die diesbezüglichen Angebote der Landesgremien. 

Das größte Netzwerk im Versicherungsvertrieb wächst weiter

Die Studie zeigt außerdem, dass die Branche weitgehend krisenresistent ist und wächst. „In Krisenzeiten haben sich die Versicherungsagenten als Stabilitätsanker der burgenländischen Wirtschaft bewiesen und sind auf Wachstumskurs. Die Zufriedenheitsquote in der Branche ist sehr hoch: 94 % sind mit ihrer Rechtsstellung zufrieden, 90 % mit der wirtschaftlichen Entwicklung zum Zeitpunkt der Umfrage“, so Duller. 

Herausforderungen Bürokratie und Energie

Als wichtigste Herausforderungen der nächsten Jahre sehen die Versicherungsagenten laut Studie die Themen wachsende Bürokratie und Verwaltungsaufwand, Digitalisierung sowie die Energiepreissituation. 

„In Zukunft müssen bestehende Gesetze bewertet werden, bevor neue Vorschriften eingeführt werden. Ansonsten kann der bürokratische Aufwand von Kleinstunternehmen nicht bewältigt werden“, sagte Duller. Bei den Energiekosten fordert die Branche mehr staatliche Unterstützung: „Steigende Energiepreise und Inflation setzen Versicherungsagenten als Vielfahrer zunehmend unter Druck. Daher braucht die Industrie Unterstützung, zum Beispiel in Form von Energiekostenzuschüssen", erklärt Duller abschließend.

© WKB Klaus Duller, Obmann der Versicherungsagenten
 

 

 

 

 

 

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