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„Vernünftig sein, sonst bleiben die Wirtshäuser zu!“

Nichts geht den Burgenländern so sehr ab, wie ein Besuch in der Gastronomie. Spartenobmann Kommerzialrat Helmut Tury: „Doch nur wenn sich die Menschen ordentlich an die Maßnahmen halten, werden die Wirtshäuser im März wieder aufsperren dürfen.“

© WKB/Mädl

Nachdem der Handel, Friseure und Masseure wieder geöffnet haben, fordert Kommerzialrat Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, auch für seine Branche klare Wege zur Öffnung: „Wir sind gerüstet: Quer durch alle Branchen, von der Gastronomie über Veranstalter, Freizeit-, Sport- und Vergnügungsbetriebe ebenso wie Hotels und Thermen haben wir ausgezeichnete Präventions-, Hygiene- und Teststrategien für ein gefahrloses Wiederaufsperren und können das auch unter Beweis stellen. Die Idee des Landes, die Thermenhotels als Testgebiet zu positionieren, ist aber zu wenig. Burgenlands Tourismus ist viel mehr als die Thermen, er besteht auch aus Gastronomie, Veranstaltern, Freizeit-, Sport- und Vergnügungsbetrieben ebenso wie Hotels und eben Thermen. Ohne der Zusammenarbeit aller Betriebe funktioniert kein Tourismus!“ Parallel dazu, erklärt Tury, muss das Testangebot weiter ausgebaut werden, die Menschen zum Testen animiert werden, damit man der Normalität endlich wieder näher kommt.

 

Sperrstunde um 23 Uhr möglich

Die jetzigen Lockerungsschritte im Handel und bei den körpernahen Dienstleistern bezeichnet Tury als „Probegalopp für den Tourismus“: „Eines ist klar, wenn sich die Menschen nicht strikt an die Maßnahmen halten und die Infektionszahlen nicht sinken, wird`s auch im März keine Gastronomie geben.“ Tury: „Dann hat man zwar eine neue Frisur, aber keine Möglichkeit, diese bei seinem Lieblingswirten herzuzeigen!“ Unterm Strich ist es so, dass die Gastronomen ebenso wie deren Gäste eine Öffnung verlangen.

Wirte-Obmann Matthias Mirth dazu: „Wir bemühen uns, die Versorgung aufrecht zu erhalten, aber man merkt immer mehr, dass die Menschen unzufriedener werden. Die Geselligkeit eines Gasthauses geht ihnen ab.“

 

Tury: „Wir sind zu allem bereit, Abstand, Desinfektion und Sperrstunde um 23 Uhr. Aber wir wollen und müssen öffnen!“ Und auch die Obfrau der Fachgruppe Hotellerie, Kommerzialrätin Martina Wende, fordert konkreten Vorgaben für die Wiedereröffnung ihrer Branche: „Viele unserer Unternehmen brauchen längere Vorlaufzeiten von etwa zwei Wochen, um sich auf das Öffnen vorbereiten zu können. Daher wollen wir schnell klare Informationen, wie und wann es wieder losgeht und wir wieder für unsere Gäste da sein zu können.“

 

Abschließend appellieren die drei Branchenvertreter: „Gehen Sie testen, zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer und dann sehen wir uns bald im Gasthaus wieder!“


Kommerzialrat Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
© WKB/Mädl Kommerzialrat Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft



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