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Unternehmerinnen im Burgenland im Vormarsch

8. März Weltfrauentag

Frauen als Unternehmerinnen sind im Burgenland weiter im Vormarsch. Mehr als 6000* Unternehmerinnen sind eine treibende Kraft für das Burgenland, das sind fast 40% aller Unternehmer. Die Top-5 Gründungsmotive sind flexible Zeit- & Freizeitgestaltung, der Wunsch nach Unabhängigkeit und Eigenverantwortung, Steigerung des Einkommens und neue Berufsperspektive.

© Adobe Stock

„Man kann nicht oft genug betonen, was Burgenlands Frauen leisten: Sie sind top ausgebildet, stehen fest im Erwerbsleben und meistern oft den sehr  schwierigen Spagat zwischen Job und Familie“, so Petra Schumich, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Burgenland. In Schumichs Heimatbezirk Eisenstadt-Umgebung gibt es derzeit 1.369 Unternehmerinnen, das sind 40,61% der Unternehmen im Bezirk.

 

42,42 Prozent der Einzelunternehmen im Burgenland werden von Frauen geführt.

Am meisten vertreten sind die Frauen in der in der Sparte Gewerbe und Handwerk mit 62%, in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft mit 47% und der Sparte Handel mit 39%.

Bei den Gründungen im Jahr 2020 liegt der Frauenanteil bei 45,6 Prozent.

Das Durchschnittsalter der Gründerinnen liegt aktuell bei 38,4 Jahren.

 

Schwieriger Spagat Familie und Unternehmen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem gesellschaftlichen Schlüsselthema entwickelt. Die Corona- Krise zeigt erneut die große Bedeutung der Kinderbetreuung. „Es sind leider meist immer noch die Frauen, die den schwierigen Spagat zwischen Beruf und Familie zu meistern haben.  Dazu kommt jetzt auch noch Home-Office und Home-Schooling. „Ein wesentlicher Faktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Kinderbetreuung, die uneingeschränkt funktionieren muss. Eine Kinderbetreuung, auf die sich Eltern verlassen können, ist wesentlich, nur so können Eltern ihre Karriere weiter planen – Mütter und Väter. Als Frau in der Wirtschaft setzen wir uns deshalb für einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ein“, erklärt Schumich abschließend.

 

  • *Alle Zahlen ohne selbstständige Personenbetreuer


© Hollunder Landesvorsitzende „Frau in der Wirtschaft“ Petra Schumich