th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Unternehmerin sein im Burgenland

Starke Frauen in der Wirtschaft

2018 wurde jedes dritte Unternehmen von einer Frau geleitet. Das bedeutet - die Wirtschaft wird immer weiblicher. Auch im Burgenland, wo mit 39,2% der Frauenanteil bei Unternehmen österreichweit am höchsten ist. Unternehmerinnen verdienen unsere volle Unterstützung - in Sachen Kinderbetreuung, Bildung und Rollenbild gibt es noch einiges zu tun.

© WKB

„Die Wirtschaft wird immer weiblicher, denn bereits 37,4 Prozent aller Unternehmen in Österreich werden von Frauen geleitet. Das Burgenland übertrifft diesen Wert sogar und liegt mit 39,2 Prozent sogar an der Spitze“, freut sich Vizepräsidentin der WKÖ und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, Martha Schultz. Damit dies so bleibt gilt es in die Jugend und insbesondere deren Ausbildung zu investieren. Es gibt eine Vielzahl an Berufen, die meisten Mädchen wählen aber noch immer innerhalb eines sehr kleinen Spektrums an Möglichkeiten. „Unermüdliche Arbeit ist erforderlich um männerdominierte Bereiche, wie die Technik, auch für Mädchen interessant zu machen. Der Anteil der Mädchen in technischen Lehrberufen ist klar gestiegen und hat sich in manchen Bereichen verdoppelt. Erstmals ist der Lehrberuf Mechatronik auch bei Mädchen unter den TOP10 der gewählten Lehrberufe“, freut sich Schultz. „Das Aufbrechen veralteter Rollenbilder halte ich für sehr wichtig. Fördermaßnahmen um Mädchen für technische Berufe zu interessieren müssen möglichst frühzeitig, also bereits im Kindergarten ansetzen.“ betont Schultz.

 

„Ich freue mich über die sehr positive Entwicklung im Burgenland“, so Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Burgenland, Melanie Eckhardt. „Obwohl der Frauenanteil der burgenländischen Bevölkerung seit Jahren sukzessive abnimmt, liegen wir prozentuell gesehen beim Frauenanteil unter Unternehmen an der Spitze.“ Bei der Kinderbetreuung sieht die Vorsitzende jedoch noch Handlungsbedarf: „Um die Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern gleichermaßen zu ermöglichen, ist es notwendig, die Öffnungszeiten von Kinderkrippen und Kindergärten auszubauen. Denn die Hauptzuständigkeit für Haushalt, Kinderbetreuung und Pflege von Familienangehörigen schwächt die Position von Frauen am Arbeitsmarkt.“


Zahlen, Daten, Fakten:

Unternehmerinnen im Burgenland:

  • 4.463 Unternehmerinnen
  • 379 Unternehmensgründungen von Frauen
  • Durchschnittliches Alter von 48,4

 

Frauenanteile in den Bezirken mit Personenbetreuerinnen:

  • 48,6% Eisenstadt-Umgebung
  • 55,1% Neusiedl am See
  • 48,8% Mattersburg             
  • 50,5% Oberpullendorf
  • 52,2% Oberwart
  • 56,7% Güssing
  • 59,7% Jennersdorf

 

Top-Motive von Frauen für Unternehmensgründung:

  • 76% flexible Zeit- und Lebensgestaltung
  • 64% die „eigene“ Chefin sein
  • 58% neue Berufsperspektive
  • 58% Steigerung des Einkommens

 

Österreichzahlen:

  • Frauen führen bei Studienabschlüssen (57% weiblich, 43% männlich)
  • + 109% bei den Studentinnenzahlen in den letzten 35 Jahren
  • 7,7 Mrd. € an Steuerleistung von Frauen (2017)
  • 49,9% der Unternehmerinnen haben Kinder
Frau in der Wirtschaft: Bundesvorsitzende Martha Schulz und Landesvorsitzende Melanie Eckhardt sehen Defizite in der Kinderbetreuung
© WKB Frau in der Wirtschaft: Bundesvorsitzende Martha Schulz und Landesvorsitzende Melanie Eckhardt sehen Defizite in der Kinderbetreuung


  Charlotte Jautz, Sandra Spiegel, Melanie Eckhardt, Martha Schultz, Martina Mohapp, Tanja Stöckl, Bernadette Hawel und Lena Zeitler
© WKB Charlotte Jautz, Sandra Spiegel, Melanie Eckhardt, Martha Schultz, Martina Mohapp, Tanja Stöckl, Bernadette Hawel und Lena Zeitler