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UNESCO: Steinmetzhandwerk und Steinmetzkunst sind immaterielles Kulturerbe

Das Steinmetzhandwerk kann auf eine lange Tradition zurückblicken und hat sich dennoch kontinuierlich mit dem Stand der Technik weiterentwickelt. Jetzt wurde es von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt.

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© © WKÖ/Cornelia Bodansky

Seit 2010 führt die Österreichische UNESCO-Kommission das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich. Per 7. Oktober 2020 wurde das Verzeichnis um 9 weitere Elemente kultureller Ausdrucksformen und lebendiger Traditionen erweitert, darunter auch die Steinmetzkunst und das Steinmetzhandwerk. „Ich bin stolz darauf, dass die Steinmetzkunst und das Steinmetzhandwerk in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen wurden. Auch heute noch ist das Wissen um das Bearbeiten von Stein unverzichtbar und bereichert den Alltag“, so Berufsgruppensprecher KommR Johannes Bauer.

„Dass diese Ehre nach den Pflasterern vor zwei Jahren nun auch den Steinmetzen zuteilwurde, freut mich als Innungsmeister der burgenländischen Bauhilfsgewerbe ganz besonders. Wir haben mit der Herstellung von Terrazzo in traditioneller Handwerkstechnik gleich drei Berufsgruppen in unserer Innung, die zum immateriellen Kulturerbe zählen“, so Landesinnungsmeister KommR Anton Putz.

Seit Jahrtausenden sind Steinmetze für die Erschaffung unzähliger sakraler und profaner Bauten verantwortlich und geben das Wissen um die Verwendung und das Behauen des natürlich vorkommenden Rohstoffes Stein weiter. Von Steinmetzen hergestellte Werkstücke prägen bis heute das Bild vieler Städte und Ortschaften.

Unter den 496 Mitgliedern des burgenländischen Bauhilfsgewerbes sind 30 Steinmetzmeister, 5 Steinmetzgewerbetreibende sowie 3 Steinbildhauer.


Infos: wko.at/bgld/bauhilfsgewerbe, firmen.wko.at


 KommR Johannes Bauer
© WKB KommR Johannes Bauer

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