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Flexible Arbeitszeiten wichtig für Tourismusbranche

Kommerzialrat Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus, begrüßt neues Arbeitszeitgesetz

Helmut Tury, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft
© WKB/Mädl

Als wichtigen Schritt, der Vorteile für Betriebe, Mitarbeiter und Gäste bringt, begrüßt Kommerzialrat Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Burgenland den eingebrachten Gesetzesentwurf zum Arbeitszeitgesetz. Tury: „Gerade für die Tourismusbetriebe ist es enorm wichtig, flexibel auf Gästeströme und somit die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können.“ 

Matthias Mirth, Obmann der Gastronomie Burgenland ergänzt: „Speziell für die ‚Dorfwirtshäuser‘ ist diese Regelung wichtig, da die Kernzeiten sich auf das Wochenende konzentrieren und vor allem bei Veranstaltungen, Hochzeiten und ähnlichen Feiern, es durchaus notwendig ist, 12 Stunden zu arbeiten um die Erwartungen der Gäste erfüllen zu können.“

Die wesentlichsten positiven Punkte des Entwurfes für die Tourismusbranche:

  • Bei erhöhtem Arbeitsbedarf ist die Ausdehnung der Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden täglich und 60 Stunden wöchentlich einfach möglich.
  • Positiv zu werten ist auch die Ausnahme von nahen Angehörigen aus dem Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetz.
  • Die Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf acht Stunden war bisher nur für Vollzeitbeschäftigte in Saisonbetrieben mit Kollektivvertrag möglich. Dies wird nun auf alle Mitarbeiter in Küche und Service mit geteilten Diensten per Gesetz möglich. Somit können auch Teilzeitkräfte und Mitarbeiter in Jahresbetrieben einbezogen werden.
  • Eine administrative Erleichterung ist der Wegfall der gesetzlichen Verpflichtung zur Führung eines separaten Kontos über die Ruhezeitenverkürzungen und deren Ausgleich.

Als Wermutstropfen bezeichnet Tury allerdings, dass dem Vorschlag, auch die Tagesfreizeit zwischen den Teildiensten als Ruhezeitenausgleich heranziehen zu können, nicht Rechnung getragen wurde. 

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Burgenland ist die solidarische Interessenvertretung für über 4.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit-und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe, 16.000 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt vom Tourismus im Burgenland ab.


Kommerzialrat Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (l.) und Matthias Mirth, Obmann der Gastronomie Burgenland
© WKB Kommerzialrat Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (l.) und Matthias Mirth, Obmann der Gastronomie Burgenland

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