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Jubel über blaues Auge?

Die Tourismuszahlen liegen am Tisch, die Sommersaison ist so gut wie vorbei.

Wie es scheint, sind die burgenländischen Beherbergungsbetriebe mit einem blauen Auge davongekommen. WK-Präsident Peter Nemeth mahnt dabei, auch einen Blick „hinter die Statistiken“ zu machen.

© WKB
„4,1 Prozent mehr bei den Nächtigungen im Juli klingt schön und reicht anscheinend, damit sich die Politik in Szene setzen kann“, so Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth. „Natürlich, ein Minus bei den Nächtigungen zu haben wäre schlimmer. Aber das Ergebnis haben weder der neue Tourismus-Direktor noch das Bonusticket erwirtschaftet, sondern die vielen Unternehmerinnen und Unternehmer, die gemeinsam mit ihren Mitarbeitern innovativ und fleißig gearbeitet haben“, so Nemeth. Dieser weiter: „Jetzt muss die Chance genutzt werden, durch Verbesserung der Infrastruktur und Entwicklung von Produkten und Angeboten, die neuen Gäste neugierig zu machen und sie für die Zukunft zu binden. Denn sobald die Flugzeuge wieder fliegen, wird die Statistik anders aussehen!“

Nüchtern betrachtet, so Nemeth, erreicht das Juli-Übernachtungsergebnis des ganzen Landes Burgenland nicht einmal das Ergebnis des Kärntner Bezirks Villach Land mit seinen 64.600 Einwohnern. Dieser hatte nämlich im heurigen Juli 458.700 Übernachtungen, das ganze Land Burgenland (295.500 Einwohner) 447.600 Übernachtungen. Nimmt man zusätzlich die Ankunftsergebnisse zum Vergleich her, dann sieht man, dass im Juli tatsächlich 2.400 Menschen (-1,7 Prozent) weniger im Burgenland Urlaub gemacht haben. Die vermeintlich schönen Statistikzahlen täuschen über die Tatsachen hinweg. Für viele heimische Gastronomie- und Tourismusbetriebe ist die Saison alles andere als gut gelaufen. Erstkommunion, Firmung, Hochzeiten, Jubiläen, Familienfeiern, Dorffeste, Vereinstreffen – alles Veranstaltungen ohne die kein burgenländischer Gastronomiebetrieb überleben kann. „… und jeder, der nun nachdenkt wie viele dieser Feste heuer stattfanden, der kann sich ausrechnen, wie es der burgenländischen Gastronomie wirklich geht“, so Nemeth.  „Was fehlt, ist ein langfristiges Konzept für den heimischen Tourismus. Es gibt mehr als die Festspiele, die Betriebe möchten das ganze Jahr ihre Mitarbeiter beschäftigten und das geht nur, wenn das Geschäft floriert“, so Nemeth abschließend.

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