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Tourismus muss Wertschöpfungsgarant bleiben

Mehr Anstrengungen erforderlich

Der Wettbewerbsdruck nimmt auch im burgenländischen Tourismus zu. Es besteht die Gefahr, dass das Burgenland hinter den anderen österreichischen Bundesländern zurückbleibt.

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Mehr als je zuvor entscheiden im Tourismus starke Marken über den Erfolg von Destinationen. Der Wettbewerbsdruck nimmt national und international immer mehr zu.

   

„Unsere Erwartungshaltung was den Tourismus betrifft ist sehr hoch, ist er doch der Markenbotschafter für unser Land. Wir haben in den letzten Jahren aufgeholt und uns ein Image aufgebaut. Viele Branchen zählten auf den Tourismus. Das Lebensmittelgewerbe, der Handel und noch viele andere Branchen profitieren und investieren ihrerseits, so erklärt sich der unschätzbare Wert der Tourismuswirtschaft im Burgenland. Ein wichtiger Faktor ist auch der Arbeitsmarkt. Die Tourismusbranche bietet viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze. Wertschöpfung und Kaufkraft blieben so im Land“, ist sich Spartengeschäftsführer Ing. Franz Perner bewusst.

 

Die Anzahl der Tourismusbetriebe hat in den letzten 10 Jahren um mehr als 10 Prozent zugennommen. Heute gibt es im Burgenland rund  2.700 Betriebe, mehr als 9.300 Menschen finden Arbeit in der Branche. Etwa 17 Prozent der heimischen Wertschöpfung entfällt auf den Bereich Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Im Burgenland gab es im Vorjahr 110 Neugründungen im Bereich des Tourismus, 1.015 waren es insgesamt in allen Branchen.

 

Gastgeberland Burgenland

„Die Tourismusbetriebe im Allgemeinen und die Gastronomie und Hotellerie im Besonderen sind wesentliche Bestandteile der Kultur, der Identität und der regionalen Entwicklung unseres Landes. Tagtäglich geben die burgenländischen Unternehmer der Tourismusbranche mit all ihren Mitarbeitern ihr Bestes. Sie bieten Arbeitsplätze, schaffen Kaufkraft und bieten Lebensqualität für die Gäste und für die Region, dafür gebührt IHNEN der Dank“, bekräftigt Ing. Franz Perner.

 

Sommer im Burgenland

3 Millionen Nächtigungen gab es im abgelaufenen Jahr 2016. Auch wenn das Burgenland als Ganzjahresdestination propagiert wird, so liegt der Schwerpunkt des Tourismusjahres doch auf dem Sommer. „Das Burgenland ist nicht so wie andere Bundesländer eine klassische Urlaubsdestination, wenn man sich etwa mit den westlichen Bundesländern vergleicht“, weiß Obfrau Martina Wende, die die Interessen der rund 360 Mitglieder der burgenländischen Hotellerie vertritt.

 

„Der Trend zum Qualitätstourismus nimmt weiter zu. Reisentscheidungen werden auch verstärkt vor dem Hintergrund eines steigenden Sicherheitsbedürfnisses  und Qualitätsbewusstseins getroffen“, so Wende, und das komme den burgenländischen Beherbergungsbetrieben zugute. Das bieten aber auch andere Destinationen. „Wir müssen uns der Realität stellen. Der Tourismus wächst und das Burgenland darf nicht zurückfallen. Es müssen die notwendigen Strukturen geschaffen und innovative Angebote entwickelt werden. Wir müssen uns seitens des Landes strategisch und operativ besser aufstellen.“

 

Die Anzahl der Nächtigungen internationaler Gäste im Burgenland ist in den letzten Jahren (2009 - 2016) sogar rückläufig, Nächtigungen deutscher Gäste sind etwa seit 2009 um -10 Prozent zurückgegangen. Und dass es 2018 keine Opernfestspiele in St. Margarethen geben wird, schwächt das Burgenland und die Betriebe in der Region noch zusätzlich.

 

Auch was die Nächtigungsdynamik in Summe betrifft, so ist noch Luft nach oben. Im Vergleich zu den benachbarten Bundesländern fällt das Burgenland zurück.


Ing. Franz Perner und Martina Wende
Ing. Franz Perner und Martina Wende

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