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Test-Super-Gau muss abgewendet werden

Landes-Teststationen sind überfordert, Konsumenten, Unternehmen und Mitarbeiter verunsichert. Die Wirtschaftskammer fordert die zugesagte rasche Aufstockung der Testkapazitäten.

© WKB/Mädl

„Mittlerweile erreichen uns hunderte Anrufe von verunsicherten Bürgern – Unternehmer und Konsumenten – weil sie keinen Testtermin bei den Testzentren des Landes bekommen“, bringt es Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth auf den Punkt. Tatsächlich ist der Super-Gau eingetreten, „wir haben Rückmeldungen, dass es in den kommenden zwei Wochen keine freien Testkapazitäten mehr gibt.“ Menschen wollen oder müssen sich testen lassen, haben aber keine Möglichkeit dazu. Das Testen dient der Sicherheit für jeden Selbstständigen, für die Betriebe mit ihren Mitarbeitern und nicht zuletzt für die Kunden. 

 

Die von der Landesregierung angebotenen Test-Angebote reichen bei weitem nicht aus. Und obwohl viele Experten und auch die Wirtschaftskammer vor diesem Umstand gewarnt haben, wurde verabsäumt, zusätzliche Möglichkeiten zu schaffen. „Wir können mit unseren mobilen Test-Teams einen Teilbereich abfangen, aber ganz sicher nicht alle Aufgaben des Landes übernehmen“, so Nemeth. 

 

Weiter verschärft werde die Situation noch ab kommender Woche, wenn Kundinnen und Kunden Testungen brauchen, um den Friseur, Kosmetiker oder Fußpfleger zu besuchen bzw. wenn die Einreiseverordnung in Kraft tritt und Pendler ebenfalls negative Tests für die Einreise benötigen. 

 

„Wenn es der Landesregierung jetzt nicht ganz schnell gelingt, zusätzliche Testangebote – sei es durch grenznahe Teststationen, zusätzliche Testzentren oder eine Ausweitung der Teststraßen - zu schaffen, bekommen wir ein Riesenproblem, der Schaden ist gewaltig. Und ich meine hier nicht nur die Unternehmen“, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Nemeth abschließend.