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Tag der Brille am 23. April

Studie: Jüngere kaufen mehr Brillen

308 Euro geben die Österreicher durchschnittlich für eine neue Brille aus.  Besonders oft schlägt die jüngere Zielgruppe zu. Online-Käufe stagnieren.
© WKÖ

Die Österreicher sind begeisterte Brillenkäufer. Rund ein Viertel der erwachsenen Brillenträger 
- 952.500 Menschen ab 16 Jahren – leisteten sich 2018 eine neue Brille. Das ergab eine Spectra-Analyse des Augenoptik-Marktes in Österreich.  


Auffällig sind die Zuwächse in der jüngeren Zielgruppe. Josef Riegler, Burgenländischer Landesinnungsmeister der Augenoptiker / Optometristen, erklärt: „Wir freuen uns besonders, dass gerade jüngere Menschen verstärkt darauf achten, mit ihren Brillen up to date zu sein, nicht nur modisch sondern auch, um die beste Sichtkorrektur für ihre Augen zu erhalten.“ 41 Prozent der 16- bis 29-jährigen haben angegeben, sich innerhalb der vergangenen 12 Monate eine neue Brille beschafft zu haben. Bei den 30 bis 44-Jährigen sind es 29 Prozent.


Sport- und Bildschirmbrillen bei den Jüngeren begehrt
Auch im Bereich „Zweitbrille“ – dazu gehören optische Sonnenbrillen, Computer-, Sport- und Reservebrillen – wächst die Käuferschicht der 16- bis 29-jährigen stetig, ebenso stark, wie bei den über 60-Jährigen. Fast ein Viertel (24 Prozent) kaufte sich eine Zweitbrille; 5 Prozent mehr als 2017. Besonders die Computer- bzw. Bildschirmbrillen (+7 Prozent) und Sportbrillen (+4 Prozent) haben an Beliebtheit zugenommen. „Wir merken bei den Kunden ein steigendes Problembewusstsein, was die Computerarbeit angeht. Der starre Blick auf eine kurze Distanz, eine oft unpassende Körperhaltung, um Sehprobleme auszugleichen – all das führt zu körperlichen Beschwerden. Eine Bildschirmbrille ist speziell an die individuellen Arbeits- und Sehgewohnheiten des Kunden angepasst und gleicht solche Schwierigkeit aus“, erklärt der Landesinnungsmeister.


Frauen und Ältere geben am meisten aus
308 Euro – so viel bezahlen die Österreicher durchschnittlich für ihre neue Brille. Wesentlich mehr geben vor allem zwei Käuferschichten für ihre Brillen aus: Einerseits Frauen, die mit 340 Euro rund 46 Euro mehr investierten als Männer, andererseits ältere Menschen. Die über 60-Jährigen bezahlten zuletzt durchschnittlich 383 Euro für eine Brille – das liegt auch an dem hohen Anteil an innovativen Produkten im Bereich Gleitsichtbrillen in dieser Zielgruppe. Für eine optische Sonnenbrille gaben die Kunden durchschnittlich rund 208 Euro aus. „Der UV-Schutz ihrer Augen ist für unsere Kunden ein wichtiges Thema geworden“, so Riegler. 


Online-Markt stagniert
In jedem Fall legen Kunden Wert auf eine persönliche Betreuung und fachmännische
Beratung. Der Landesinnungsmeister betont: „Wir freuen uns, dass der stationäre Handel sich
deswegen weiterhin ausgezeichnet entwickelt, während Online-Käufe auf einem niedrigen
Niveau von zwei Prozent stagnieren.“


© WKB Landesinnungsmeister Josef Riegler



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