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Riesenerfolg für „60plusTaxi“

100 Gemeinden sind dabei

Die burgenländischen Taxiunternehmen starteten 2008 mit Unterstützung der Landesregierung die Aktion „60plusTaxi“. Mit der Gemeinde Wimpassing an der Leitha sind mittlerweile 100 Gemeinden des Burgenlandes an diesem Projekt beteiligt. Ein Erfolgsprojekt für den ländlichen Raum.

© WKB

Einkaufen, ein Arzttermin oder der Besuch bei Bekannten. Für ältere Menschen ohne eigenen Fahrzeug oder öffentlichen Verkehrsangebot stellt dies oft ein großes Problem dar. „Tatsächlich kann nur jemand am heutigen Gesellschaftsleben teilnehmen, der auch mobil ist“, meint KommR Patrick Poten von der Taxiinnung in der Wirtschaftskammer.

„Durch individuelle und bedarfsorientierte Taxiangebote zu günstigen Tarifen haben wir mit dem 60plusTaxi speziell für ältere Menschen ein attraktives Mobilitätsangebot geschaffen“, so Poten, der sich über den großen Zuspruch freut. „Ein großes Dankeschön gilt allen am Projekt mitmachenden Gemeinden, die die Taxifahrten finanziell fördern und damit ihre ältere Bevölkerung mobil machen.“

 

Gemeinden als Partner – Wimpassing ist 100. 60plusTaxi-Gemeinde

Nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss über alle Parteigrenzen hinweg, ist die Gemeinde Wimpassing an der Leitha in das Projekt neu eingestiegen, um ihrer älteren Bevölkerung mehr Mobilität anbieten zu können. "Mit dem 60plusTaxi haben wir speziell für die ältere Generation ein attraktives Angebot in unserer Gemeinde geschaffen. Es erhöht die Verkehrssicherheit sowie die Mobilität und leistet einen wichtigen Beitrag, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ihren Lebensabend in der eigenen Gemeinde verbringen können. Gerade im ländlichen Raum brauchen wir solche alternativen Mobilitätslösungen, um die Menschen in der Region zu stärken und zu halten“, freut sich Bürgermeister Ernst Edelmann über das neue Angebot der Gemeinde.

 

Doskozil: „60PlusTaxi“ bereichert burgenländisches Mobilitätsangebot“

„Das ‚60PlusTaxi‘ ist eine wertvolle Ergänzung und Bereicherung des Mobilitätsangebotes im Burgenland. Es hat sich zu einer beachtlichen Erfolgsgeschichte entwickelt, weil es gezielt auf individuelle Bedürfnisse eingehen kann“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Die Bevölkerungsgruppe der Über60jährigen sei im Burgenland nicht nur stark gewachsen, sondern auch aktiver und selbstbewusster denn je.  „Die individuelle Mobilität älterer Menschen zu unterstützen, bedeutet auch, ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern“, so Doskozil. Gleichzeitig leiste das „60PlusTaxi“ – ebenso wie Discobus und Jugendtaxi – auch einen unverzichtbaren Beitrag zur Verkehrssicherheit. „Das dynamische Wachstum des Projektes zeigt, dass damit ein Nerv getroffen wird. Ich hoffe, dass diese positive Entwicklung weitergeht und danke allen Beteiligten – vor allem den burgenländischen Taxi-Unternehmen und den Partnergemeinden – für ihr Engagement“, erklärt der Landeshauptmann. 


Raiffeisen als Kooperationspartner und Sponsor – GD Dr. Rudolf Könighofer
Raiffeisen unterstützt den Verein Mobiles Burgenland seit 2011. Waren es zu Beginn der Kooperation 36 Gemeinden in denen das 60plus Taxi angeboten wurde, hat sich diese Zahl mittlerweile auf beachtliche 100 Gemeinden erhöht.
Nähe, Vertrauen, Sicherheit sind die untrennbar mit Raiffeisen verbundenen Kernwerte. Aber auch der jüngste Werbe-Slogan “Regional, Digital, Überall“ steht für Raiffeisen.
Die Kooperation, sowohl mit dem 60plus Taxi, als auch mit dem Jugendtaxi des Vereines Mobiles Burgenland, entspricht den Kernwerten und der Werbelinie von Raiffeisen in einem hohen Ausmaß:

- Regional: Mit der Initiative des 60plus Taxis sind die Senioren in der Region unabhängig und mobil und können damit nicht nur ihre Wege zum Arzt oder zum Einkaufen, sondern auch in ihre Raiffeisenbank bequem erledigen. Gerade im ländlichen Raum, in dem das Netz an öffentlichen Verkehrsmittel nicht so dicht ist, garantiert diese Initiative unseren Senioren ein Stück Lebensqualität und ist somit ein aktiver Beitrag für die Förderung der Region, den wir von Raiffeisen gerne unterstützen. Das Giebelkreuz auf den Taxigutscheinen ist für alle Burgenländer der sichtbare Beweis, dass uns die Menschen und die Förderung der Region ein wichtiges Anliegen sind.
- Sicherheit ist wichtiger denn je. Wir von Raiffeisen können unseren Kunden die finanzielle Sicherheit bei ihren Bankgeschäften bieten. Wir wissen aber auch, dass Gesundheit und Sicherheit im Straßenverkehr für die Burgenländer wichtig sind und unterstützen daher sehr gerne die Initiative. Mit dem 60plus-Taxi muss sich niemand nach einem geselligen Abend im Freundeskreis oder bei einer der zahlreichen Kulturveranstaltungen Gedanken darüber machen, wie man sicher nach Hause kommt.
Wir freuen uns über die dynamische Entwicklung und die große Zustimmung zum 60plus-Taxi und gratulieren den Verantwortlichen sehr herzlich zu diesem Erfolg.


Abwicklung mit wenig Bürokratie

Als Zahlungsmittel für dieses spezielle Taxi-Angebot dienen so genannte

 „60plus-Schecks“, die mit fünf Euro dotiert sind und von der Gemeinde ausgegeben werden. Die Gemeinden geben auch einen finanziellen Zuschuss zu den Taxifahrten.

„Aktiviert werden die Schecks durch einen Gemeindestempel“, erklärt Poten, der alle burgenländischen Gemeinden zum Mitmachen einlädt. Wie viele Schecks eine Gemeinde an die ältere Bevölkerung ausgibt, liegt im Ermessen der Gemeinde, „ebenso ob und wie hoch ein Eigenanteil verrechnet wird“, so Poten.

Der Scheck ist nach Ausgabe durch die Gemeinde jedenfalls im ganzen Burgenland gültig und kann für eine Fahrt bei jedem burgenländischen Taxiunternehmen als Zahlungsmittel verwendet werden. Die Kosten für Druck und Versand an die Gemeinde übernimmt die Taxiinnung der Wirtschaftskammer.  

Außerdem erhalten alle teilnehmenden Gemeinden einen fünfprozentigen Preisnachlass durch die Taxiunternehmen bei Rechnungslegung.

 

Nähere Informationen:

Bernhard Dillhof M.A.

T 0590907/3520

E bernhard.dillhof@wkbgld.at

http://wko.at/bgld/taxi


© WKB KommR Patrick Poten von der burgenländischen Taxiinnung, Gemeinderätin Edeltraud Mayer, Bürgermeister Ernst Edelmann, GD Rudolf Könighofer und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil


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