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Optimierte Leistungen bei gleichen Beiträgen

WK-Präsident Nemeth zur Kassenreform

Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth begrüßt die heute vorgestellten Eckpunkte zur Kassenreform. Basis sei ja das 5-Träger-Modell, ein Vorschlag der Wirtschaftskammer, der nun aufgegriffen werde, so Nemeth. 

Nemeth
© WKB

Positiv sieht der Wirtschaftskammerpräsident, dass es nun zu einer sinnvollen Verschlankung, einem Bündeln und Harmonisieren der Leistungen komme. „Also optimierte Leistungen bei gleichen Beiträgen für die Versicherten. Das ist sehr klug und eine unternehmerische Handlungsweise“, erklärt Nemeth. Erfreut zeigt sich der Kammerchef auch, dass das Prinzip der Selbstverwaltung nicht angetastet werde: „Die Selbstverwaltung hat sich bewährt, Effizienzpotenziale und Verbesserungsmöglichkeiten müssen im Zuge der Reform angegangen werden. Wenn die Vertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgebern als Zahler des Systems weiterhin die Verantwortung tragen sollen, dann ist das jedenfalls positiv zu bewerten.“

 

Klar müsse in Zukunft jedoch sein, dass 50 Prozent der Stimmen nicht automatisch 100 Prozent Einfluss sein können, erklärt Nemeth in Richtung Arbeitnehmervertreter, die dies in Vergangenheit nicht immer so gesehen hätten.

 

Für die AUVA erwartet sich Nemeth ebenfalls eine Neuaufstellung: „Die heimischen Unternehmer zahlen 1,3% der Bruttolohnsumme an die AUVA, um bei Unfällen ihrer Arbeitnehmer abgesichert zu sein. Mittlerweile ereignen sich im Burgenland aber 3 von 4 Schadensfällen in der Freizeit. Das bedeutet, man muss sich ansehen, welche Leistungen werden eigentlich für wen erbracht und von wem müssen sie finanziert werden. Ich bin froh, dass jetzt endlich auch Transparenz in dieses System kommt“, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Nemeth, der sich in diesem Zusammenhang auch eine Pflichtversicherung für Freizeitunfälle vorstellen kann.

 

 

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