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Nicht fordern, sondern fördern!

Schadensbegrenzung. Wirtschaftskammer Burgenland fordert vom Land ein klares Bekenntnis zur burgenländischen Wirtschaft. Nicht fordern, sondern fördern ist das Gebot der Stunde.

© WKB/Mädl
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stehen die Telefone in der Wirtschaftskammer nicht still. „Förderung, Kurzarbeit, Aufsperren, Zusperren – die Fragen und Anliegen der Unternehmerinnen und Unternehmer sind mannigfaltig“, weiß Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth. Im Rahmen des Härtefallfonds des Bundes wurden im Burgenland über die Wirtschaftskammer bereits rund 23 Millionen Euro ausbezahlt. Nemeth: „Dank unserer Interessenvertretung konnten wir erreichen, dass bei den Hilfs- und Impulsmaßnahmen der Bundesregierung die Anliegen der burgenländischen Wirtschaft berücksichtigt wurden. Auch und besonders für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, ist der Präsident überzeugt. So sei die Kurzarbeitsregelung ein sinnvolles Instrument, das den arbeitenden Menschen zugute kommt. Im Burgenland wurden bisher fast 113 Millionen Euro an 27.000 Arbeitnehmer ausbezahlt.

Bei den Unterstützungsleistungen des Landes sieht Nemeth hingegen noch „Luft nach oben“. Wir erwarten uns von der Landesregierung, dass sie Seite an Seite mit den Unternehmen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern, durch die Krise geht und nicht für ein paar Likes in den Sozialen Medien, populistische Maßnahmen setzt, die dem Standort nachhaltig schaden." Von den im März angekündigten 30 Millionen Euro der Landesregierung sind derzeit tatsächlich erst nur ein überschaubarer Anteil bei den burgenländischen Betrieben angekommen. Nemeth: „Rechnet man Haftungsübernahmen in Folge des Commerzialbank-Debakels weg, sprechen wir – inklusive Handwerkbonus und Tourismus-Bonusticket - von 5,5 Millionen Euro.“

Umso mehr gehe es jetzt darum, stabile Perspektiven für die Zukunft zu schaffen und klar Schiff zu machen, wie es mit dem Wirtschaftsstandort Burgenland weitergehen solle. Und der Wirtschaftskammerpräsident warnt in diesem Zusammenhang davor, Unternehmer als bloße Almosenempfänger von Landesgnaden erziehen zu wollen: „Am Ende wird die Rechnung präsentiert werden, denn irgendwer muss diese Krisenbewältigung ja finanzieren. Und dann braucht es eine starke Wirtschaft im Burgenland, die auf einem soliden Fundament steht, Arbeitsplätze schafft und mit ihren Steuern die Sozial-, Bildungs- und Infrastrukturmaßnahmen finanziert.“