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Nemeth: „Betriebe brauchen Hilfen, aber auch klare Perspektiven!“

Die Wirtschaftskammer Burgenland begrüßt weitere Corona-Hilfen der Bundesregierung, lobt die Lösungskompetenz der Sozialpartner und appelliert an die Landesregierung, enger mit dem Bund zu kooperieren.

© WKB/Mädl

Die Wirtschaftskammer begrüßt das gestern, Mittwoch, präsentierte Paket der Bundesregierung mit Hilfen für Wirtschaft, Sport sowie Kunst- und Kulturbetriebe. Wie die APA berichtete, werden in Summe 430 Mio. Euro ausgeschüttet. Mit dem Geld werden Unternehmen im Lockdown mit Kurzarbeit die Zahlung von Urlaubsgeld erleichtert, Trinkgeldverlust ausgeglichen, der Ausfallsbonus aufgestockt und Gastgärten gefördert. 9 Mio. Euro gibt es im Sport für Mitgliedschaftsförderung, 20 Mio. Euro zusätzlich gehen an Kunst und Kulturbetriebe, so die APA in ihrer Pressemeldung.

Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth begrüßt die angekündigten Maßnahmen, fordert jedoch klare Perspektiven für die Wirtschaft: „Es ist gut, wenn die Bundesregierung weiterhin Maßnahmen setzt, wo akut Handlungsbedarf besteht, dennoch braucht die Wirtschaft klare Perspektiven was Öffnungen und Impfungen betrifft!“ Hier vermisst der Kammerpräsident die burgenländische Landesregierung im nationalen Schulterschluss der Politik. Während sich alle anderen Bundesländer mit der Bundesregierung abstimmen, zeige sich die burgenländische Landesregierung immer mehr isoliert und ohne politischen Partner.


Burgenland: 36 Mio. Euro aus dem Härtefall-Fonds ausbezahlt, 160 Mio. für Kurzarbeit

Zur gezielten Unterstützung Selbständiger, deren Einkünfte durch die Corona Pandemie eingebrochen sind, gibt es den Härtefall-Fonds. Nemeth: „Mit Stand 10. März hat hier die Wirtschaftskammer Burgenland 36,7 Mio. Euro an direkten Hilfsgeldern für 7.000 burgenländische Selbstständige ausbezahlt.“ 

Und ein weiteres wichtiges Instrument in der Corona-Krise ist auch die Kurzarbeit, die auf Initiative der Sozialpartner gegründet wurde. Bis dato wurden über 160 Mio. Euro an Mitteln für burgenländische Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das AMS ausbezahlt. „Die Gewerkschaft und die Wirtschaftskammer genehmigen gemeinsam die Anträge. Die Sozialpartnerschaft funktioniert in diesem Bereich reibungslos zum Wohle der Betriebe und der Beschäftigten!“, betont Nemeth die Lösungskompetenz der Sozialpartnerschaft.