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Mütter brauchen mehr als Blumen

Frau in der Wirtschaft

Anlässlich des Muttertages sollte Müttern nicht nur im Familienkreis gedankt werden, sondern Politik und Gesellschaft müssen zwingend darüber nachdenken, wie sie Mütter besser in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen können.

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„Seitens Frau in der Wirtschaft fordern wir seit langem den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Hier ist nicht nur ein Mehr an Kinderbetreuungsplätzen dringend notwendig, sondern auch die Qualität darf keinesfalls vernachlässigt werden“, erklärt Franziska Huber, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), der Unternehmerinnen-vertretung in der Wirtschaftskammer anlässlich des Muttertags am kommenden Sonntag. Ein besonderes Manko ortet die Unternehmerinnen-Vertreterin bei den Betreuungsangeboten in den Ferien und der modernen Arbeitswelt angepassten Öffnungszeiten.

 

„Auch die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Betreuungskosten muss zeitnah umgesetzt werden“, fordert Huber. Bislang sind nur die Kosten für die Kinderbetreuung in Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr und Kinder bis zum zehnten Lebensjahr absetzbar. Dieser Betrag soll erhöht und die Altersgrenze bis zum Ende des Pflichtschulalters (10 – 14 Jahre) ausgeweitet werden, so Huber.

 

Auch mehr Flexibilität in der Arbeitszeit könnte es berufstätigen Müttern erleichtern, den Alltag mit Kindern und Job unter einen Hut zu bringen.

„Wir sehen in der betrieblichen Praxis immer wieder, dass der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten gerade bei Frauen stark vorhanden ist, da so die individuelle Kinderbetreuung im Einzelfall besser gelöst werden kann,“ unterstreicht die Landesvorsitzende die Forderung nach mehr Flexibilität im Arbeitszeitgesetz.

Huberi
Franziska Huber, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft

Infos: wko.at/bgld/fidw