th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Lehrlinge - wertvolle Mitarbeiter

Die Wirtschaft braucht Facharbeiter nötiger denn je und wer könnte sie optimaler ausbilden als die Unternehmer selbst?

Anlässlich des nahenden Schulschlusses macht Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth auf die Ausbildungssituation der heimischen Lehrlinge aufmerksam
Nemeth
© WKB Mädl

Von Seiten der Wirtschaftskammer wird viel in die Lehre investiert: Die Information zur Lehre beginnt schon in der Volksschule. Hier werden die Klassen flächendeckend zu Betriebsbesuchen eingeladen, um die verschiedenen Berufsbilder kennen zu lernen. Nemeth: „Nahezu jede Sparte bietet eigene Infotage für Jugendliche an.“ Hier gibt’s zum Beispiel die Aktion „Lkw in der Schule“ oder „Bau deine Zukunft“. Nemeth weiter: „Wer sich nicht entscheiden kann, welcher Beruf für ihn der Richtige ist, dem bieten wir auch Talente-Checks und Potenzialanalysen an.“

 

Auch die Unternehmer selbst werden lehrlingsfit gemacht, Nemeth: „Für die Unternehmen gibt es mobile Lehrstellenberaterinnen, die vor Ort erklären, worauf bei der Lehrlingsausbildung zu achten ist.“ Parallel dazu gibt es eigene Kurse, in denen die Lehrlingsausbildner für die rechtliche Situation und ähnliches ausgebildet werden.

 

In den kommenden Ferien organisiert die Wirtschaftskammer wieder eigene Handwerks-Camps für Jugendliche, die dabei in verschiedene Berufe schnuppern können und so vielleicht den geeigneten Beruf finden. Infos unter der Telefonnummer 05/90907– 3115), wko.at/bgld/profisvonmorgen.

 

Nemeth abschließend: „Die Lehre ist heutzutage eine Karriereleiter und alles andere als ein Abstellgleis. Man muss endlich mit den Schauermärchen aufhören, dass Lehrlinge als billige Putzkräfte ausgenutzt werden. Im Gegenteil: wir investieren in die Jugend, denn das ist ein Invest in die Zukunft unserer Betriebe.“

 

Derzeit bilden im Burgenland rund 800 Betriebe Lehrlinge aus. Regional gesehen werden die meisten Lehrlinge im Bezirk Oberwart (684 Lehrlinge, 187 Lehrbetriebe) ausgebildet, gefolgt vom Bezirk Eisenstadt (551 Lehrlinge, 197 Lehrbetriebe) und dem Bezirk Neusiedl am See (418 Lehrlinge, 131 Lehrbetriebe) mit 1.107 Lehrlingen (42,5 Prozent) ist das Gewerbe und Handwerk der größte Lehrlingsausbilder, gefolgt vom Handel (323 Lehrlinge), der Industrie (215 Lehrlinge) und dem Tourismus (195 Lehrlinge).


Nemeth
© WKB Mädl Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

  • Präsident direkt
Haus, Gebäude, Wirtschaftskammern, Eisenstadt, Burgenland, Fenster, Fassade, Himmel
  • Präsident direkt
Präsident Peter Nemeth