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Land Burgenland gründet Busunternehmen: Ein falscher Weg zur falschen Zeit

Das Land Burgenland hat angekündigt, ein eigenes Busunternehmen, finanziert mit Steuergeld, zu gründen und eigene Buslinien nach Graz zu betreiben. Aus Sicht der Wirtschaftskammer ein falscher Weg sowie ein falsches Signal zum falschen Zeitpunkt.

© WKB

„Aus den Medien haben wir erfahren, dass das Land Burgenland mit Steuergeld ein Busunternehmen gründet, welches mit drei Linien eine Busverbindung zwischen dem Südburgenland und Graz betreiben will“, so Martin Horvath, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer: „Wir begrüßen die Ausweitung des Öffentlichen Verkehrs und bessere Angebote für die Bevölkerung. Aber warum das Land Burgenland dafür selbst ein Unternehmen gründet, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar und kommt gerade jetzt in der Unzeit.“ 

„Aufgrund der Corona-Krise stehen viele Busunternehmen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und viele Autobusse stehen still. Wir könnten diese Buslinien sofort selbst betreiben, da ja die Infrastruktur vorhanden ist. Nun erleben unsere Busunternehmen, dass das eigene Bundesland ihnen Fahrer abwirbt. Die Irritation ist auch deswegen groß, weil vor fünf Jahren gerade die privaten Busunternehmen dringend gebraucht wurden, um gemeinsam mit dem Land Burgenland die Flüchtlingsbeförderung von tausenden Menschen durchzuführen“, zeigt sich Horvath enttäuscht. „Normalerweise muss eine neue Buslinie im Auftrag einer Gebietskörperschaft ausgeschrieben werden, offenbar gelten für das Land Burgenland andere Gesetze“, so Horvath abschließend.

Im Burgenland gibt es 50 Busunternehmen mit ca. 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


Spartenobmann Martin Horvath
© WKB Spartenobmann Martin Horvath

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