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LKW in der Schule

Projekt der Wirtschaftskammer und des Landesschulrates

Ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftskammer und des Landesschulrates soll Volksschulkindern die wirtschaftliche Bedeutung des Lkw und der Transportwirtschaft vermitteln.

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Die burgenländische „Transportwirtschaft“ trägt auf vielfältige Weise zur hohen Lebensqualität in unserem Land bei. 510 Betriebe mit 2.800 Beschäftigten versorgen die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs und sichern die Nahversorgung in der Region. Sie beliefern die Betriebe „just in time“ mit Rohstoffen, Waren sowie Gütern und sind Dienstleister für die österreichische Exportwirtschaft. „Das heimische Transportgewerbe ist somit Motor für die Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufes und des Wirtschaftsstandortes Burgenland“, so Mag. Rudolf Pallisch, Obmann-Stellvertreter der Fachgruppe Güterbeförderung der Wirtschaftskammer.

 

Gemeinsames Projekt für Volksschulen wird gestartet

Wie kommt die Milch und die Schokolade in den Supermarkt, wie kommen die Möbel nach Hause, wer liefert die Pellets oder das Heizöl für den Winter?

In spielerischer Art und Weise soll den Kindern der 3. und 4. Schulstufe in der Volksschule die wirtschaftliche Bedeutung des Lkw und der Transportwirtschaft vermittelt werden. In einer Unterrichtsstunde wird mit den Kindern gemeinsam erarbeitet, was es interessantes rund um den Lkw zu erfahren gibt und wie unser Leben ohne Lkw aussehen würde. Dazu wird der Film „Kein Leben ohne Lkw“ gezeigt. In der zweiten Unterrichtsstunde wird die Klasse in zwei Gruppen geteilt und zur Halbzeit wechseln die zwei Gruppen. Es steht ein Lkw vor der Schule zur Verfügung, den die Kinder live erkunden können und parallel dazu gibt es ein Malheft für jede Schülerin und jeden Schüler zum kreativen Nachbearbeiten des Themas.

„Transport und Logistik sind wesentliche Grundlagen für die Versorgung der österreichischen Bevölkerung sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum. Dieses Projekt gewährleistet optimale Rahmenbedingungen für unsere Volksschulkinder und wird daher auch vom Landesschulrat für Burgenland unterstützt“, freut sich Mag. Heinz Josef Zitz, Amtsführender Präsident des Landesschulrates, auf einen praxisorientierten Beitrag für den Unterricht.


Umweltfreundliche Lkw

Die Unternehmen haben in den letzten Jahren große Investitionen in die Modernisierung ihres Fuhrparks gemacht. Laut einer deutschen Studie emittieren selbst in der modernsten Schadstoffklasse Euro 6 viele Diesel-PKW die doppelte Menge Stickoxide aus als Lkw. „Unsere Umweltbilanz kann sich sehen lassen, der Kraftstoffverbrauch von Lkw wurde in den letzten 20 Jahren um ein Drittel verringert und der Schadstoffausstoß konnte sogar um 97 % reduziert werden“, verweist Obmann-Stellvertreter Kommerzialrat Ludwig Pall auf diese positive Entwicklung.

 

Sichere Lkw-Fahrer

Die Lkw-Fahrer sind neben den Autobuslenkern die einzigen Verkehrsteilnehmer, die alle 5 Jahre eine Schulung von 35 Stunden machen müssen. „Hier werden wichtige Inhalte wie Brems- und Sicherheitstechnik, Spritsparendes Fahren, Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung und Gesundheitsvorsorge für die Lenker unterrichtet. Daher sind unsere Lenker auch die sichersten Verkehrsteilnehmer“, so Obmann-Stellvertreter Rudolf Pallisch. Laut Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sind bei einem Unfall mit Lkw-Beteiligung zu 71 % die Pkw-Lenker Unfallverursacher.

 

Regional und nachhaltig

Die Transportwirtschaft sichert nicht nur regionale Arbeitsplätze sondern ist für die Versorgung in der Fläche unverzichtbar. Laut Bericht des Rechnungshofes aus dem Jahr 2012 beginnt sinnvoller Gütertransport auf der Bahn erst ab einer Distanz von 300 km Transportstrecke und 85 % des Lkw-Verkehrs auf Österreichs Straßen haben den Ausgangs- und/oder Endpunkt ihrer Fahrt in Österreich. „Wir bringen, was Sie täglich brauchen und fahren keinen Kilometer zu viel“, bringt es Obmann-Stellvertreter Kommerzialrat Ludwig Pall auf den Punkt.

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