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Jugendschutzampel für Tankstellen

Jugendschutz hat Vorrang

Die Fachgruppe Tankstellen der Wirtschaftskammer Burgenland hat in Kooperation mit dem Landesjugendreferat der Burgenländischen Landesregierung eine „Jugendschutzampel“ für Tankstellenbetriebe erstellt. Diese neue gemeinsame Jugendschutzinitiative soll eine Hilfestellung für Tankstellenbetriebe sein, um die verschiedenen gesetzlichen Vorgaben beim Jugendschutz zu erfüllen.

© WKB

Im Burgenland gibt es 146 Tankstellen mit 450 Beschäftigten. Die Tankstellen im Burgenland versorgen Autofahrer, Pendler und den Wirtschaftsverkehr mit Treibstoff und garantieren so die Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufes.

 

Neben dieser wichtigen Funktion hat ein über viele Jahre hinweg wirkender gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Veränderungsprozess ein neues Dienstleistungsangebot an Tankstellen entstehen lassen. „Der Trend der Tankstelle geht hin zur Multifunktionalität. Die Tankstellenunternehmen werden immer mehr zum Nahversorger und Kommunikationszentrum in der Gemeinde und in der Region“, beschreibt Tanja Stöckl, Obfrau der Fachgruppe Tankstellen in der Wirtschaftskammer, diesen Veränderungsprozess. „Die burgenländischen Tankstellen sind fast rund um die Uhr für ihre Kunden da – von 5 Uhr morgens, wenn die ersten Pendler tanken, bis spät in die Nacht. Wir sind Dienstleister, Nahversorger und Kommunikationszentrum für die Bevölkerung. Die Kunden können bei uns sozusagen auch ihre Seele auftanken“, so Stöckl.


Mittlerweile haben 70 Prozent der Tankstellen einen Shopbereich, 60 Prozent einen Waschplatz für das Auto, 45 Prozent einen Gastronomiebereich, 25 Prozent bieten ein Service rund ums Auto an, 20 Prozent haben eine Trafik und 45 Prozent bieten zusätzliche Dienstleistungen wie  Fahrradservice, Postpartner oder ein Bankomatservice an.

 

Landesrätin Daniela Winkler unterstützt diese Initiative

„Die Jugendschutzampel ist eine gelungene Informationsinitiative, die Jugendliche über die rechtliche Situation auf einen Blick aufklärt und damit die Eigenverantwortung der Kinder und Jugendlichen stärkt“, freut sich Landesrätin Daniela Winkler über diese Jugendschutzmaßnahme. 

„Mit der neuen Jugendschutzampel möchten wir unsere Unternehmer sowie deren Mitarbeiter für den Jugendschutz sensibilisieren und auch eine Hilfestellung für die tägliche Arbeit geben“, betont abschließend Bernhard Dillhof, Geschäftsführer der Fachgruppe.

© WKB Fachgruppenobfrau Tanja Stöckl präsentierte gemeinsam mit Landesrätin Daniela Winkler, Geschäftsführer Bernhard Dillhof, Bürgermeisterin von Bernstein Renate Habetler und Bürgermeister aus Mariasdorf Reinhard Berger die Jugendschutzampel

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