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Herausforderungen für den burgenländischen Handel

Die Kaufkrafteigenbindung im Burgenland sinkt, einzig die Konsumenten aus Ungarn verbessern die Kaufkraftbilanz, das zeigt eine aktuelle Studie der Wirtschaftskammer Burgenland.

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Die Expansion der Verkaufsflächen am Stadtrand bringen die Innenstadtlagen in Gefahr. Die Sparte Handel stärkt den Unternehmern den Rücken und bietet neben der Interessenvertretung auch ein vielfältiges Serviceangebot. 

Die Kaufkrafteigenbindung ist mit 75,6 Prozent im Burgenland – laut einer von der Wirtschaftskammer Burgenland in Auftrag gegebenen Studie - niedriger als in den Jahren davor. Abflüsse werden vor allem in die Steiermark, nach Niederösterreich und in den Onlinehandel verzeichnet. Positiv hingegen bilanzieren die Kaufkraftzuflüsse von ungarischen Konsumenten.

 

In diesem Bereich ortet Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc, die Obfrau der Sparte Handel, noch Potenzial: „Das Bemühen um den ungarischen Kunden soll mit Werbekampagnen in Ungarn und einer Stärkung der Sprachkompetenz intensiviert werden.

 

Ungleichgewicht Innenstadt- und Peripherielagen

 „80 Prozent der Handelsflächen im Burgenland sind in Streu- und Peripherielagen, das ist österreichweit der schlechteste Wert, in Salzburg sind es 33 Prozent und in  Vorarlberg 31 Prozent. Oberpullendorf liegt in der Bezirkswertung mit mehr Innenstadtlagen relativ gut, Oberwart dagegen am anderen Ende der Skala“, zitiert Gottweis aus der Studie.

      

„Hier muss ein Bewusstsein geschaffen werden, wie wichtig lebendige Ortszentren für die Lebensqualität sind, mit dem klaren Ziel diesen Trend des Funktionsverlustes der Zentren zu stoppen. Da braucht es einen klaren politischen Willen mit entsprechenden Maßnahmen, wie Innenstadt-förderungen, Kooperations- und Marketingunterstützung und strikte Raumplanungsgesetze“, ergänzt Gottweis.

 

Neuer Lehrberuf E-Commerce-Handel

Das Thema Onlinehandel geht auch an dem Burgenland nicht vorüber. 6 Prozent des gesamten Umsatzes werden in der Form des Internethandels/E-Commerce gemacht. Seit 2009 hat sich der Wert verdreifacht und es werden bereits 90 Millionen Euro Umsatz im Internet gemacht.

 

„Wir sehen es als unseren Auftrag weiter zu sensibilisieren, dass es wichtig ist im World Wide Web präsent zu sein. Ganz neu soll der Lehrberuf E-Commerce- Kaufmann kommen - ein zukunftsträchtiger Lehrberuf!“, verspricht die Spartenobfrau.

 

Infos: http://wko.at/bgld/handel


 

Pressekonfernez Handel
Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc, die Obfrau der Sparte Handel mit Studienautor Ing. Mag. Georg Gumpinger


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