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Handel – Quo vadis?

Die Zukunft der Branche

Der Handel im Burgenland ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Insgesamt gehört jedes vierte Unternehmen im Bundesland zu dieser Sparte und jeder vierte unselbstständig Beschäftigte arbeitet im Handel. An die 300 Unternehmen werden jährlich im Burgenland in diesem Bereich gegründet. Damit die Branche fit für die Zukunft ist, müssen sich Unternehmer und Mitarbeiter auf die neuen Anforderungen - Stichwort Digitalisierung - gut vorbereiten.

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Im Burgenland gibt es

  • mehr als 2.600 Handelsbetriebe, die Branche hat damit 27 Prozent Anteil an der Gesamtwirtschaft des Bundeslandes. Jährlich werden an die 300 Handelsunternehmen im Burgenland gegründet.
  • 17.260 Mitarbeiter (25 Prozent der Gesamtwirtschaft) haben ihren Arbeitsplatz in einem Handelsunternehmen, außerdem ist der Handel der zweitgrößte Lehrlingsausbilder im Burgenland. Die Anzahl der Beschäftigten ist über die letzten Jahre stetig gewachsen.
  • Mit einem Anteil von 34 Prozent am Umsatz der Gesamtwirtschaft ist der Handel ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.  

Laut KMU Forschung Austria nennen Jungunternehmen die Selbstverwirklichung und die Unabhängigkeit als wichtigsten Grund, um sich selbstständig zu machen. Oftmals sind sie auch mit ihrem bisherigen Job nicht zufrieden.

Die Unternehmer im Handel legen großen Wert auf die Nachhaltigkeit und das langfristige Bestehen ihrer Unternehmen sowie die Bindung der Mitarbeiter an die Firma. 36 Prozent der Mitarbeiter sind länger als 10 Jahre im selben Unternehmen beschäftigt.

     

Arbeitgeber Handel

Derzeit sind rund 17.260 Menschen im Handel beschäftigt. Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten steigt stetig. Das Durchschnittsalter der Handelsmitarbeiter liegt im Burgenland bei 39 Jahren. 60 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Der Handel ist der zweitgrößte Lehrlingsausbilder im Burgenland. 13 Prozent der Lehrlinge werden in diesem Bereich ausgebildet.

 

Digitalisierung ist das Zukunftsthema im Einzelhandel

53 Prozent der Händler rechnen mit einem sehr großen Einfluss durch die Digitalisierung. 59 Prozent können ihren Schätzungen zufolge flexibel auf den technologischen Wandel reagieren.

Das neue Lehrberufspaket 2017 beinhaltet auch die optionale Zusatzausbildung im Lehrberuf Einzelhandelskaufmann/-frau „Digitaler Verkauf“.

Entscheidet sich ein Handelsbetrieb heute für diesen neuen optionalen Schwerpunkt, so werden seine zukünftigen Fachkräfte mit allem nötigen Wissen ausgestattet, um neben dem klassischen stationären Verkauf auch den Online-Bereich abzudecken.

 

Schon jeder zweite Burgenländer kauft online ein

Eine große Herausforderung für den stationären Handel ist das Online-Shopping, das Wachstum dieses Sektors hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Jeder zweite Burgenländer kauft zumindest gelegentlich online ein. Immer beliebter wird das Smartphone für den Zugang ins World Wide Web.

 

Handel goes www

„Seitens der Sparte Handel unterstützen wir die Unternehmer im Burgenland mit zahlreichen Infoveranstaltungen und Serviceangeboten, damit sie zukunftsfit für die Herausforderungen des Internets werden“, berichtet Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc.

     

Die nächste Veranstaltung für Unternehmer und ihre Mitarbeiter ist am
21. Juni in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt. Die Teilnehmer erfahren, wie man Texte und Bilder webgerecht aufbereitet. „Guten Content gibt es nicht von der Stange. Es geht um Geschichten rund um Produkte, Dienstleistungen und vor allem Handelsunternehmen. Geschichten die in Erinnerung bleiben“, so Gottweis.

 

Aus- und Weiterbildung ein wichtiger Faktor

„Der Kunde informiert sich und kauft sowohl online als auch offline. Der Handel bietet ihm die größtmögliche Flexibilität und da müssen sowohl Unternehmer als auch Mitarbeiter mithalten können“, meint die Spartenobfrau.

Derzeit wird auch intensiv am Berufsbild für die Lehrausbildung E-Commerce-Kaufmann/frau gearbeitet.

 

Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten werden im WIFI Burgenland angeboten. So steht der viersemestrige Masterlehrgang „MSc Handels-management“ Unternehmern und Mitarbeitern offen, die in dieser Branche ihre berufliche Zukunft sehen, auch wenn sie keine Matura haben.

 

Vielfalt des Handels

„Es ist mir ein Anliegen, dass sich die Unternehmer und ihre Mitarbeiter auf die Trends der Branche bestmöglich einstellen. Die Handelsunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Burgenland. Dass Einkaufen im Burgenland hier ein wichtiger Beitrag für die Sicherung des Standortes ist, muss auch den Konsumenten klar sein. Wir haben großes Interesse daran, dass das Handelsangebot im Burgenland vielfältig ist“, so Andrea Gottweis.

 

Handel im Burgenland Spartenobfrau KommR Andrea Gottweis, MSc und Dr. Ernst Gittenberger
Handel im Burgenland - Spartenobfrau KommR Andrea Gottweis, MSc und Dr. Ernst Gittenberger


Infos: wko.at/bgld/handel

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