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Gestalten statt kommentieren

Klassenkampf zum Programm erhoben. WK-Präsident Nemeth sieht im FPÖ-Wirtschaftsprogramm wenig von Fairness und Fortschritt.

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Wenig Fairness, Freiheit, Fortschritt sieht Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth im FPÖ-Wirtschaftsprogramm: „Die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft in Arbeiter- und Wirtschaftskammer ist eine Uraltforderung der Freiheitlichen, die hier scheinbar einigen Geldgebern aus der Großindustrie gefallen wollen.“ Alle fünf Jahre gebe es mit der Wirtschaftskammer-Wahl eine Ur-Abstimmung. „Das Ergebnis spricht für sich, Wirtschaft ist nicht die zentrale Kompetenz der FPÖ,“ so Nemeth.

Nur 4 bis 5 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind Unternehmerinnen und Unternehmer, davon zwei Drittel Ein-Personen-Unternehmen. Die gesetzliche Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer sorgt dafür, dass alle diese Unternehmen – ob Einzelkämpfer, Kleinbetrieb, klassischer Mittelständler oder global agierendes Großunternehmen – eine gemeinsame starke Stimme haben. „Das ist gerade in einer Zeit, wo veraltete Klassenkampfparolen wieder aus der Schublade geholt werden, wichtiger denn je“, betont der Wirtschaftskammerpräsident.

Ein Ende der Pflichtmitgliedschaft, wie sie nun von einigen in der aktuellen Wahlauseinandersetzung gefordert wird, wäre daher „zum Schaden der Betriebe. Die Interessen der Wirtschaft würden massiv ins Hintertreffen geraten“.

Nemeth weist auch darauf hin, dass mit einem freiwilligen System das breite Service-Angebot, das jetzt allen Mitgliedsunternehmen zur Verfügung steht, in der jetzigen Form nicht mehr machbar wäre. „Dann droht – in der Interessenvertretung wie bei den Services - das Recht des Stärkeren. Motto: wer zahlt, schafft an.“ Unter die Räder kämen vor allem die vielen kleinen und mittleren Unternehmen, und das sind im Burgenland 9 von 10 Betrieben.

Eine Wirtschaft, die mit einer starken Stimme auftritt anstatt sich auseinanderdividieren zu lassen, könne mehr durchsetzen. Jetzt sei die Wirtschaftskammer dank gesetzlicher Interessenvertretung in alle Gesetzgebungsprozesse eingebunden und kann mit den Arbeitnehmervertretern verbindliche Verhandlungsergebnisse erzielen – Stichwort Kollektivverträge. „Das ist ein Beitrag zum sozialen Frieden in Österreich. Ein freiwilliger Verband kann zwar kommentieren, aber nicht mitgestalten“, so Präsident Nemeth.


Präsident Ing. Peter Nemeth
© WKB/Mädl Präsident Ing. Peter Nemeth

 

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